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Kunsthalle Bremen
Kunsthalle Bremen

Das neue Referat 11 vereint die Bereiche Museen, Denkmalpflege, Staatsarchiv und Landesarchäologie.

Ob Kunst- und Kulturgeschichte, Handels- und Naturkunde, Ethnologie oder Zeitgeschichte – die Museen der Freien Hansestadt Bremen bilden mit ihren vielfältigen Profilen ein Zentrum des bremischen Kulturlebens. Acht große und eine Vielzahl kleinerer Häuser und Sammlungen präsentieren dabei zum Teil einzigartige Werke und Exponate und bilden so das kulturelle Gedächtnis unserer Stadt.

Zu nennen ist etwa die Bremer Kunsthalle, das einzige deutsche Museum mit einer umfangreichen Kunstsammlung des 14. bis 21. Jahrhunderts, das sich bis heute in privater Trägerschaft befindet. Das Haus verfügt über eine qualitätvolle, umfangreiche Sammlung mit Werken vom 15. Jahrhundert bis heute in Bereichen wie Malerei, Skulptur, Fotografie oder Video. Einen Schwerpunkt bildet das Kupferstichkabinett mit seinen 250.000 Arbeiten auf Papier.
Die Weserburg – mitten im Fluss gelegen – war bei seiner Gründung 1991 das erste deutsche Sammlermuseum und zeigt Entwicklungen der Kunst von den 1960er-Jahren bis heute.

Das Übersee-Museum entstand aus den traditionellen Beziehungen der Handelsstadt Bremen in alle Welt und vereint die Bereiche Völkerkunde, Handelskunde und Naturkunde. Die 2010 eröffnete Dauerausstellung „Erleben, was die Welt bewegt“ spürt dabei aktuellen Fragen der Globalisierung nach.
Das Focke-Museum präsentiert als Landesmuseum bremische Kunst- und Kulturgeschichte und erschließt dabei die mehr als 1200-jährige Geschichte Bremens.
Hinzu kommen Häuser wie das Wilhelm-Wagenfeld-Haus mit seinem Schwerpunkt Design und das Gerhard-Marcks-Haus, welches sich moderner und zeitgenössischer Bildhauerei widmet. Die Kunstsammlungen Böttcherstraße verfügen mit dem Paula Modersohn-Becker-Museum über das weltweit erste Haus, das einer Malerin gewidmet ist. In Bremerhaven hat sich das Deutsche Schiffahrtsmuseum - Leibniz-Institut für deutsche Schifffahrtsgeschichte durch seine wissenschaftlichen Leistungen international einen Namen gemacht.

Forschen, Sammeln, Bewahren und Präsentieren sind die Aufgaben der bremischen Museen – und dabei werden sie tatkräftig vom zuständigen Fachreferat unterstützt. Dies geschieht im Einzelnen durch die Begleitung und Bearbeitung der Angelegenheiten der Träger, Organe und Gremien der Museen sowie durch die Durchführung von Fördermaßnahmen und die Mitarbeit in bundesweiten Fachgremien. Zuständig ist das Referat zudem für die Gesetze und EU-Bestimmungen im Zusammenhang mit dem Kulturgüterschutz wie etwa Ausfuhrgenehmigungen und Rückgabegarantien. Des Weiteren werden Versicherungsfragen der Staatshaftung im nationalen und internationalen Leihverkehr sowie Umsatzsteuerangelegenheiten der Museen bearbeitet.

Darüber hinaus ist das Referat zuständig für das Staatsarchiv, die Landesarchäologie und das Landesamt für Denkmalpflege. Alle drei Bereiche werden in eigenen Dienststellen geführt.

Die Denkmalpflege nimmt in einer traditionsreichen Hansestadt wie Bremen naturgemäß einen wichtigen Platz ein. Das zuständige Landesamt hat die Aufgabe, die Kulturdenkmäler der Stadt wissenschaftlich zu erforschen, zu schützen und zu pflegen. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt etwa bei den Anlagen, die Bremen als Hafenstadt mit einer über 1000-jährigen Geschichte ausweisen. Ein Höhepunkt der bisherigen Tätigkeit war sicher die Aufnahme von Rathaus und Roland in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes der Menschheit.

Die Landesarchäologie konzentriert sich auf die Vor- und Frühgeschichte der Städte Bremen und Bremerhaven. Zum Schwerpunkt der vergangenen Jahre hat sich die Mittelalter-Archäologie entwickelt. Bedeutsames Kulturgut für die Geschichte Bremens konnte bei den verschiedenen Ausgrabungen gesichert und erforscht werden, etwa die 2008 bei Bauarbeiten auf dem Teerhof entdeckten Reste von Weserlastkähnen.

Das Staatsarchiv ist eine der ältesten Einrichtungen Bremens und wird erstmals 1221 in einer Chronik erwähnt. Heute ist es ein modernes Dokumentations- und Informationszentrum. Es verwahrt Bremens historische Überlieferung, es übernimmt und erschließt auf gesetzlicher Grundlage das archivwürdige Schriftgut der öffentlichen Einrichtungen des Landes und der Stadt Bremen.

Das Referat betreut die Ämter in allen fachlichen, finanziellen und personellen Fragen und nimmt darüber hinaus nach dem Bremer Denkmalschutzgesetz (DSchG) die Aufgaben der Oberen Denkmalschutzbehörde war.

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