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Bremer Volkshochschule

Foto der Volkshochschule

Bremer Volkshochschule

Die Bremer Volkshochschule, größte kommunale Weiterbildungseinrichtung Bremens, besteht seit 1919. Als städtischer Eigenbetrieb bietet sie auf Grundlage des Bremischen Weiterbildungsgesetzes ein hochwertiges, flächendeckendes und kundenorientiertes Bildungsprogramm für alle Gruppen der Bevölkerung an. Sie trägt dazu bei, das in der Landesverfassung verbürgte Recht aller Bürger*innen auf Bildung zu sichern.

Als Einrichtung mit kommunalem Auftrag ist die Bremer Volkshochschule dem Gemeinwohl verpflichtet. Sie versteht sich als Weiterbildungs-, Kommunikations- und Begegnungsstätte für alle Menschen in der Stadt. Gleichzeitig setzt sie Maßstäbe für Qualität und Professionalität, Erschwinglichkeit und Erreichbarkeit von Weiterbildung.
Die Einrichtung verzeichnet jährlich mehr als 54.000 Teilnahmen an ca. 4.000 Veranstaltungen aus den Programmbereichen Fremdsprachen, Politik und Gesellschaft, Kultur, Gesundheit, Grundbildung und Deutsch als Fremdsprache.

Mit ihren unterschiedlichen Lernarrangements wie Kursen, Bildungszeiten, Wochenendveranstaltungen, Lehrgängen oder Vorträgen fördert die Bremer Volkshochschule den Dialog und die Verständigung zwischen Jung und Alt, Menschen verschiedener Geschlechtsidentitäten sowie aus unterschiedlichen Kulturkreisen oder Einkommensschichten. Das Programm umfasst deshalb auch maßgeschneiderte Angebote beispielsweise für Jugendliche, für Ältere, für Zugewanderte oder für Erwerbslose.

Seit Juni 2020 leiten Susanne Nolte und Werner Dammann kommissarisch den Betrieb der Bremer Volkshochschule. Die Leitung und das Team von 120 Mitarbeiter*innen sowie über 940 Dozent*innen aus über 40 Nationen setzen sich an sieben Standorten dafür ein, ungleiche Lebenschancen auszugleichen, neue Perspektiven zu eröffnen und das friedliche Zusammenleben aller Bremer*innen zu ermöglichen.

Die Regionalstellen Nord, Ost, Süd und West richten ihr Angebot dabei besonders an den individuellen Bedürfnissen in den Quartieren aus. Die VHS am Bahnhof ist das Zentrum für IT, berufliche Bildung und Grundbildung. In den Räumen der Plantage in Bremen-Findorff hat die Bremer Fachstelle für Alphabetisierung ihren Sitz. Sie ist Ansprechpartnerin für alle Weiterbildungsträger und -akteure in Bremen und hat das Ziel, die Zahl der funktionalen Analphabet*innen zu verringern und das Grundbildungsniveau von Erwachsenen mit der Erstsprache Deutsch zu erhöhen.

2007 bezog die Bremer Volkshochschule das historisch bedeutende Bamberger-Haus in der Faulenstraße 69. Das Haus ist ein zentraler Ort des Lernens und der Begegnung in unserer Stadt und bietet seinen Besucher*innen vom Dachgarten im 9. Stock einen grandiosen Blick über Bremen sowie im vorderen Treppenhaus eine informative Dauerausstellung über den jüdischen Kaufmann Julius Bamberger.
Im Gedenken an ihn und seine Familie entsteht 2021 im Erdgeschoss ein „Third Place“ für alle Kulturen – das „Denk mal! Im Bamberger.“ Hier sollen Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Genuss sowie das offene selbstgesteuerte Lebenslange Lernen in Bremen einen festen Ort erhalten.

Bremer Volkshochschule

Faulenstraße 69
28195 Bremen