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COVID 19: Informationen für Kulturakteure

Auf unserer Homepage haben wir wichtige Informationen für Kulturakteure auf einer Sonderseite zusammengestellt.
Alle allgemeinen Informationen zur Corona-Krise sind zentral unter Bremen.de/corona zu finden.
Zudem finden Sie bei uns eine Übersicht digitaler Kulturangebote.

Stipendienprogramm

Der Senator für Kultur bietet ein Stipendienprogramms an: Es sollen freischaffenden, professionell arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten mit Erstwohnsitz im Land Bremen Produktionshilfen in Form von Einzelstipendien gewährt werden.

Bitte nutzen Sie dazu die folgenden Dokumente:

Antrag Stipendienförderung (pdf, 120.3 KB)

Förder-Richtlinie (pdf, 123.5 KB)

Häufig gestellte Fragen (pdf, 617.3 KB)

Unter anderem muss mit dem Antrag auf ein Stipendium die aussagekräftige schriftliche Darlegung eines künstlerischen Vorhabens eingereicht werden, das Gegenstand der Stipendienförderung sein soll. Der Antrag kann sich auf jede Art künstlerischen Vorhabens in allen Sparten beziehen, z.B. auf die Herstellung künstlerischer Werkproduktion oder Proben zum Zweck der Verbesserung künstlerischer Fertigkeiten oder die Entwicklung und Darstellung neuer kreativer Ansätze in allen künstlerischen Bereichen. Das Vorhaben soll einen Beitrag zu einem lebendigen kulturellen Leben der Stadt darstellen.

Die Pressemitteilung unseres Hauses zum Programm finden Sie hier

Bitte senden Sie Ihre Anträge und ggf. Ihre Fragen an:

Stipendienförderung beim Senator für Kultur

Gemeinsam durch die Corona-Krise

Bürgermeister Bovenschulte und Staatsrätin Emigholz zur aktuellen Lage

Liebe Kulturakteurinnen und Kulturakteure,
liebe Veranstaltungsbesucherinnen und Veranstaltungsbesucher,

während der Sommermonate hat Bremen die Herausforderungen der Pandemie dank des Zusammenwirkens aller gesellschaftlichen Akteure und vor allem dank der Bürgerinnen und Bürger vergleichsweise gut bewältigt. Ihnen allen danken wir im Namen des Bremer Senats für ihr großes Engagement.

In den vergangenen Wochen sind die Infektionszahlen jedoch in weiten Teilen Deutschlands wieder gestiegen; in einigen Metropolregionen und Großstädten, zu denen auch Bremen zählt, besonders deutlich. Um trotz dieses Anstiegs die Kontaktnachverfolgung und damit die Infektionskontrolle bewältigen zu können, ist es ein weiteres Mal erforderlich, die Zahl der Kontakte in der Bevölkerung gezielt zu reduzieren.

Zudem ist mit dem Beginn der kalten Jahreszeit und der damit verbundenen Verlegung vieler Aktivitäten in Innenräume die Ansteckungsgefahr insgesamt höher geworden – ungeachtet aller vorausschauender Hygieneschutzkonzepte, die Bremer Kultureinrichtungen sorgsam erarbeitet und gewissenhaft umgesetzt haben.

Beides kann leider nicht ohne neuerliche Auswirkungen auf den Veranstaltungsbetrieb bleiben: Geltende Regelungen im Umgang mit der Pandemie müssen situativ und punktuell weiter verschärft werden. In Mitleidenschaft gezogen werden Sie, als Kulturschaffende wie auch als Publikum, obwohl Sie nichts falsch gemacht haben! Dafür möchten wir Sie im Namen des Bremer Senats noch einmal herzlich um Ihr Verständnis bitten. Sobald es der Inzidenzwert zulässt, werden wir die Besucherobergrenze für die Kultureinrichtungen schrittweise erhöhen.

Der Vorstellungsbetrieb der Bremer Kultureinrichtungen blutet gegenwärtig für etwas, das er nicht zu verantworten hat. Diesem Manko wird der Senator für Kultur durch Ausfallzahlungen und weitere Kompensationsleistungen rasch abzuhelfen versuchen. Um die Auswirkungen für Kultur und Kreativwirtschaft, für angestellte und freischaffende Künstlerinnen und Künstler so gut wie möglich abzufedern, werden der Bremer Senat wie auch der Bund weitere Hilfsmaßnahmen auf den Weg bringen.

Neben dem Schließen von Wirtschaftlichkeitslücken muss es in den kommenden Wochen und Monaten aber auch um einen ideellen Kapitaltransfer gehen, der sich zwischen Kulturakteur*innen und Veranstaltungsbesucher*innen ereignet: um die beherzte Fortführung einer aus Disziplin und Solidarität, Ideenreichtum und Zuversicht gewobenen Kraftanstrengung zur gemeinsamen Bewältigung der Krise.

Wir danken Ihnen!

Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Präsident des Senats und Senator für Kultur

Carmen Emigholz, Staatsrätin für Kultur

Willkommen auf der Seite des Senators für Kultur

Kultursenator Dr. Andreas Bovenschulte

Liebe Besucherinnen und Besucher,

ein abwechslungsreiches Kulturangebot auf hohem Niveau ist für das Lebensgefühl in einer Großstadt unerlässlich. Bremen verfügt über interessante Museen, Theater und Orchester, die auch überregional wahrgenommen werden. Gleichzeitig arbeiten hier viele freie Künstlerinnen und Künstler, die mit ihren neuen Ideen Impulse setzen.
Kunst und Kultur sind wichtige Faktoren für die Stadt- und Quartiersentwicklung in Bremen und Bremerhaven, weil sie das Leben der hier wohnenden Menschen bereichern. Attraktive Veranstaltungen der Einrichtungen ziehen zudem Touristinnen und Touristen und die Menschen aus dem benachbarten Niedersachsen an und festigen Bremens Rolle als Oberzentrum der Metropolregion.
Das reiche historische Erbe Bremens zu pflegen und zu bewahren gehört ebenso zu den Aufgaben des Kulturressorts wie die Entwicklung von Kunst und Kultur zu unterstützen und zu schützen. Weiterhin wollen wir den Einrichtungen verlässliche Rahmenbedingungen garantieren, aber auch Projekte der jungen Szene und von Künstlerinnen und Künstlern aus anderen Kulturkreisen stärker fördern. Uns ist es wichtig, Kulturschaffende langfristig an Bremen zu binden, denn wir schätzen ihre Arbeit.
Haben Sie Anregungen, Kritik oder Fragen, wenden Sie sich gerne an uns.

Herzliche Grüße,
Ihr Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte
Senator für Kultur

Ein plattdeutsches Grußwort finden Sie hier Startseite des Senators für Kultur auf Plattdeutsch (pdf, 168.9 KB)

Die senatorische Behörde

„Der Staat schützt und fördert das kulturelle Leben“ – dieser Absatz aus Artikel 11 der Bremischen Landesverfassung ist Handlungsgrundlage für den Senator für Kultur.
Das Ressort ist somit zuständig für einen weitgefassten Arbeitsbereich - nämlich die vielfältige und reichhaltige Kulturszene unseres Bundeslandes. Die Aufgabenwahrnehmung erfolgt als Landesministerium wie auch als kommunale Verwaltung für die Stadtgemeinde Bremen.
Neben der Kernverwaltung gehören zum Zuständigkeitsbereich die Dienststellen Landesarchäologie, Staatsarchiv, Landesamt für Denkmalpflege die Musikschule sowie die Volkshochschule und die Stadtbibliothek und als Betriebe und Dienststellen kultureller Bildung. Hinzu kommen die Gesellschaften Theater Bremen, Bremer Philharmoniker und Musikfest Bremen sowie die Stiftungen Übersee-Museum und Focke-Museum.
Darüber hinaus verfügt Bremen in den verschiedenen Sparten über ein lebendiges und innovatives Kulturangebot in unterschiedlichen Rechtsträgerstrukturen.
Einen umfassenden Überblick über das bremische Kulturleben liefert der Kulturförderbericht, den Sie über die nebenstehende Infobox erreichen.
Ein Organigramm der senatorischen Behörde finden Sie hier (pdf, 21.9 KB).