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Allgemeine Hinweise

Das sogenannte Coronavirus ist in Europa angekommen. Es beeinflusst das öffentliche Leben und hat erhebliche Auswirkungen auch auf das kulturelle Leben.

Weiterführende Informationen haben wir für Sie auf dieser Seite zusammengestellt, und zwar zu folgenden Themen:

Aktuelle Entwicklung

Stipendienprogramm

Novemberhilfen

Hinweise für Kulturakteure

Bremen-Fonds

Bundesprogramm "Neustart"

Online-Seminare

Achtung: Eine zentrale Übersicht Coronavirus, zu Hilfsangeboten sowie auch amtliche Bekanntmachungen und Allgemeinverfügungen finden Sie unter dem Bremen.de/corona

Hier finden Sie die Verordnungen zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus (pdf, 318.1 KB).

Der Senator für Kultur gibt ein laufend aktualisiertes Hinweispapier für Kulturakteure (pdf, 482.3 KB) heraus.

Aktuelle Entwicklung

Wie Sie der Presseberichterstattung sicher entnommen haben, haben die Ministerpräsident/innen der Länder mit der Bundeskanzlerin am Mittwoch, 28. Oktober weitgehende Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Krise beschlossen, die den Kulturbereich maßgeblich betreffen werden.

Hier gibt es die Beschlüsse im Wortlaut (pdf, 86.1 KB)

Zur Zeit gilt diese Corona-Verordnung (pdf, 318.1 KB).

Die Ministerpräsident/innen der Länder haben am 28. Oktober 2020 mit der Bundeskanzlerin weitgehende Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Krise beschlossen, die den Kulturbereich maßgeblich betreffen.
In Bremen wird dies vor allem in § 2 (3) und § 4 (2) der 19. Corona-Rechtsverordnung geregelt. Wir wissen, wie schwierig die Situation für Sie dadurch erneut ist und auch, mit welcher Umsicht in Einrichtungen und Initiativen mit der Coronavirus-Krise bisher umgegangen wurde. Die Situation verlangt von allen viel ab.

AKTUALISIERUNG vom 18. November:
Mit dem heutigen Tag ist die neue 21. Corona-Rechtsverordnung (pdf, 318.1 KB) in Kraft getreten. Sie gilt bis 15. Dezember 2020.

Die Entscheidung, ob dies tatsächlich bedeutet, dass die mit der Verordnung lediglich fortgesetzten (d.h. es gilt dasselbe wie seit Anfang November weiterhin) Maßnahmen wirklich über den November hinaus ausgeweitet werden, wird zwischen den Ministerpräsident/innen und der Bundeskanzlerin erst nächste Woche getroffen. Wir werden Sie informieren, sobald wir mehr wissen.

Die neue Rechtsverordnung enthält in § 1 Absatz 3a aber auch eine Verschärfung, die sich auf den Bereiche der Kultur auswirkt. Es heißt dort:

„(3a) Das gemeinsame Singen (zum Beispiel in einem Chor) und das gemeinsame Musizieren mit Blasinstrumenten in geschlossenen Räumen ist nur zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt. Satz 1 gilt nicht für berufliche Tätigkeiten. Das gemeinsame Singen mit Kindern in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege nach § 16 sowie in Grundschulen und in Hochschulen bleibt erlaubt.“

Diese Bestimmung ist vorrangig und verbietet Singen und Musizieren mit Blasinstrumenten, wenn mehr als ein Haushalt oder mehr als zwei Personen beteiligt sind. Dies gilt absolut, also bei aller Art von Zusammenkünften oder Veranstaltungen, also auch bei Laienproben in Chören oder mit Blasinstrumenten. Ausgenommen ist berufliches Singen und Musizieren professioneller Musiker.

Ausnahmen gelten nur in Kitas, Grundschulen und Hochschulen. Dort sind diese Angebote weiterhin unter den Vorgaben, die in § 16 stehen, auch für Drittanbieter – bei Drittanbietern wenn es separate Räume dafür gibt.

Bis zum 30. November 2020 gilt ansonsten für den Kulturbereich folgendes:

  • Theater, Opern, Kinos, Konzerthäuser und Museen werden für den Publikumsbetrieb geschlossen. Der Arbeits- und Dienstbetrieb und auch der Probenbetrieb in diesen Häusern bleibt aufrecht erhalten und ist weiterhin möglich.

    Kulturelle Veranstaltungen , die der Unterhaltung des Publikums dienen, sind verboten. Nicht erfasst von dem Verbot sind Veranstaltungen der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Für diese gilt weiterhin wie bisher das Gebot der Abstände und der Hygiene. Nicht erfasst sind auch Veranstaltungen, die der Berufsausübung dienen oder ohne Publikum stattfinden.

    Proben professioneller Künstler/innen fallen unter § 2 (6). Dort gilt die bisherige Regelung unverändert fort. Ansammlungen und Zusammenkünfte von Menschen für die Berufsausübung sind weiterhin erlaubt.
    Proben nicht professioneller Künstler/innen fallen nicht unter die Berufsausübung. Sie sind aber auch nicht verboten, fallen nicht unter das Verbot der Veranstaltungen, die der Unterhaltung des Publikums dienen. Sie sind daher unter § 2 (1) und (2) weiterhin möglich, wenn die notwendigen Abstands- und Hygienevorschriften eingehalten werden.

    Zur Durchführung von Kursen und Veranstaltungen gilt folgendes: Veranstaltungen einschließlich Kursen mit bis zu 100 Personen in geschlossenen Räumen und unter freiem Himmel sind weiterhin zulässig, wenn sie nicht der Unterhaltung des Publikums dienen. Dabei ist es egal, was es für Veranstaltungen sind.
    Voraussetzung ist wie bisher schon die Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln (Hygienekonzept) und die Führung von Namenslisten.Die entsprechenden Vorschriften dazu finden Sie in § 2 (1) und (2) der 19. Corona-Rechtsverordnung

    Kurse mit Bewegungsangeboten, wie Tanzschulen, Ballett u.a.:

    Der Senator für Kultur kann zu Sport und Bewegungsangeboten keine verlässliche Auskunft geben, auch nicht darüber, was in Grenzfällen unter Sport zu verstehen ist. Bitte wenden Sie sich hierzu an


    Daher geben wir an dieser Stelle lediglich folgenden Hinweis:
    Bewegungsangebote dürften unter sportliche Betätigung im Sinne der Rechtsverordnung fallen und dafür gelten Sonderregelungen.
    Sport ist nach § 1 (3) der Rechtsverordnung nur als Individualsport und nur allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand erlaubt. Öffentliche und private Sportanlagen, soweit diese nicht zur Berufsausübung oder für die Ausübung eines Individualsports in genau diesem Sinne genutzt werden, müssen geschlossen werden. (§ 4 (2) Nr. 6 der Rechtsverordnung. Damit dürften Kurse und Bewegungsangebote im Bereich Sport in aller Regel nicht möglich sein.

Der Beschluss der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten enthält ebenfalls einen Beschluss zur Unterstützung Soloselbständiger bis zu 75 % des Umsatzes des Monats November 2019.

Hier gibt es erste Informationen zu der außerordentlichen Wirtschaftshilfe, bzw. sog. Novemberhilfe (pdf, 158.8 KB) und den Abschlagszahlungen im Rahmen der Novemberhilfe (pdf, 134.4 KB), sowie im Abschnitt Novemberhilfen

Hierzu halten wir Sie weiter auf dem Laufenden, sobald wir nähere Informationen haben.

Stipendienprogramm

Der Senator für Kultur bietet ein Stipendienprogramms an: Es sollen freischaffenden, professionell arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten mit Erstwohnsitz im Land Bremen Produktionshilfen in Form von Einzelstipendien gewährt werden.

Bitte nutzen Sie dazu die folgenden Dokumente:

Antrag Stipendienförderung (pdf, 120.3 KB)

Förder-Richtlinie (pdf, 123.5 KB)

Häufig gestellte Fragen (pdf, 617.3 KB)

Unter anderem muss mit dem Antrag auf ein Stipendium die aussagekräftige schriftliche Darlegung eines künstlerischen Vorhabens eingereicht werden, das Gegenstand der Stipendienförderung sein soll. Der Antrag kann sich auf jede Art künstlerischen Vorhabens in allen Sparten beziehen, z.B. auf die Herstellung künstlerischer Werkproduktion oder Proben zum Zweck der Verbesserung künstlerischer Fertigkeiten oder die Entwicklung und Darstellung neuer kreativer Ansätze in allen künstlerischen Bereichen. Das Vorhaben soll einen Beitrag zu einem lebendigen kulturellen Leben der Stadt darstellen.

Die Pressemitteilung unseres Hauses zum Programm finden Sie hier

Bitte senden Sie Ihre Anträge und ggf. Ihre Fragen an:

Stipendienförderung beim Senator für Kultur


Novemberhilfen

Hier gibt es erste Informationen zu der außerordentlichen Wirtschaftshilfe, bzw. sog. Novemberhilfe (pdf, 158.8 KB) und den Abschlagszahlungen im Rahmen der Novemberhilfe (pdf, 134.4 KB).

Im Folgenden zitieren wir aus der Website Unternehmen-Überbrückungshilfe, bitte informieren Sie sich regelmäßig hier: Überbrückungshilfe

Antragsberechtigung
u.A.: Alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf Grundlage der erlassenen Schließungsverordnungen der Länder in Folge des Beschlusses der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 28. Oktober 2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten (direkt betroffene). Für indirekt Betroffene gibt es recht enge Voraussetzungen. Bitte verfolgen Sie dazu die Informationen auf der o.g. Website.

Antragstellung
Die elektronische Antragstellung muss hierbei durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder steuerberatenden Rechtsanwalt erfolgen.

Soloselbständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt, sofern sie bisher noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben.
Als Voraussetzung hierfür benötigen sie ein ELSTER-Zertifikat. Informationen zur Erstellung eines Benutzerkontos für ELSTER und zur Zertifikatsdatei finden Sie auf dem ELSTER-Portal.

Der 1. Schritt, möglich ab kommender Woche:

Abschlagszahlung
Ab Ende November werden für Soloselbständige und Unternehmen Abschlagszahlungen gewährt.

Das Verfahren der Abschlagszahlung umfasst folgende Punkte:

Soloselbständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro; andere Unternehmen erhalten bis zu 10.000 Euro.
Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
Die Antragstellung startet in der letzten Novemberwoche 2020 (voraussichtlich 25. November 2020).
Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020.
Die Antragstellung erfolgt einfach und unbürokratisch. Um Missbrauch vorzubeugen werden Maßnahmen zur Sicherstellung der Identität der Antragstellenden vorgesehen.
Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.

Und dies ergänzt um den Hinweis:

Alle durch den Senator für Kultur geförderten und antragsberechtigten Einrichtungen sind aufgefordert, für die Verluste aus November 2020 die Hilfen tatsächlich zu beantragen. Die Unterstützung aus Bundesmitteln geht der Förderung aus dem Bremen Fonds vor. Für nicht beantragte Förderung aus der Novemberhilfe kann der Bremen Fonds nicht ersatzweise Mittel für die Verluste aus November 2020 bereitstellen.

Hinweise für Kulturakteure

Im folgenden haben wir eine Reihe von Links und Dokumenten für Kulturakteure zusammengestellt:

Die aktuellen Hinweise für Kulturakteure zum Umgang mit der Coronakrise finden Sie in unseren Hinweisen (pdf, 480.8 KB). Diese werden laufend aktualisiert.

Enthalten in dieser Datei sind auch Informationen zum zusätzlichen Förderprogramm zur Abmilderung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise mit Kontaktdaten der Bremer Aufbaubank

Der Senator für Kultur hat zum Umgang mit der Corona-Krise eine Task-Force ins Leben gerufen. Im Organigramm (pdf, 90.4 KB) finden Sie alle Ansprechpartner.

Zuwendungsempfänger können (Details finden Sie in den Hinweisen (pdf, 480.8 KB))können sich im vereinfachten Verfahren per E- Mail an das Kulturressort wenden.

Verlässliche Förderung auch in Zeiten von Corona.

Eine Zusammenstellung verschiedener Hilfsangebote für freischaffende Musiker und Künstler haben auch der Deutsche Tonkünstlerverband der Verein Musikszene Bremen zusammengestellt.

Der Museumsbund Niedersachen Bremen e.V. hat Handlungsempfehlungen zur Museumsöffnung (pdf, 326.5 KB) herausgegeben.

Bremen-Fonds

Der Senat hat am Dienstag, 28. April, den Bremen-Fonds zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise beschlossen.
Der Senator für Kultur hat die Kulturschaffenden in einem Schreiben um Mitwirkung gebeten (pdf, 143.2 KB).

Die beschlossene Vorlage finden Sie hier (pdf, 39.2 KB).

Am 2. September 2020 hat der Senat zusätzliche Mittel für den „Ausgleich von Corona bedingten Belastungen der Kultureinrichtungen im Jahr 2020. - hier: private Zuwendungsempfänger im Kulturbereich“ beschlossen.

Die beschlossene Senatsvorlage vom 2. September 2020 finden Sie hier (pdf, 802 KB).

Die Deputation für Kultur und der Haushalts- und Finanzausschuss haben am 10. und 11. September 2020 zugestimmt. Die Mittel in Höhe von 2,9 Mio. € können abgerufen werden.
In seiner Sitzung am 20. Oktober 2020 hat sich der Senat der Freien Hansestadt Bremen mit den Gutachten von Prof. Dr. Korioth sowie iw Consult / Prof. Dr. Südekum befasst und die Senatsressorts gebeten, die in der entsprechenden Senatsvorlage dargestellten Ergebnisse der Gutachten zur Ausgestaltung der mittel- und langfristigen Maßnahmen des Bremen-Fonds als Rahmensetzung zu berücksichtigen.
Hier finden Sie die entsprechenden Unterlagen.
Das Kulturressort bereitet derzeit eine Antragstellung für mittel- und langfristige Maßnahmen vor.

Bundesprogramm "Neustart"

Für das Programm „NEUSTART KULTUR“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ist für eine Antragstellung der Kulturakteure vielfach der Nachweis über Komplementärmittel des jeweiligen Bundeslands bzw. der Kommune in Höhe von zehn Prozent der Antragssumme erforderlich.
Der Senator für Kultur beabsichtigt, diese zehn Prozent der Antragssumme vorbehaltlich der weiteren politischen Beschlussfassung zur Verfügung zu stellen. Weitere Informationen werden in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht.

Allgemeine Informationen finden Sie auf der Seite NEUSTART der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien. Zudem gibt es eine Aufteilung nach Kultursparten.

Online-Seminare

in Kooperation mit dem Projekt "Denkzellen"

Der Senator für Kultur führt in Kooperation mit den "Denkzellen" Online-Seminare durch - u.a. eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Kunst und Kultur im Digitalen Raum“ .
Hier finden Sie die aktuellen Termine und bei bereits stattgefundenen Veranstaltungen die entsprechenden Unterlagen. Bei Rückfragen wende Sie sich gern an

Christian Kindscher

Referatsleiter
Referat Z

"Veranstaltungen in Pandemiezeiten", Veranstaltet am 26. Mai, mit der Referentin Anke Ulbrich
Hier finden Sie die Präsentation (pdf, 380.7 KB) und die Einladung (pdf, 117.1 KB)

"Kultur-Streaming – ein Ausweg aus dem Corona-bedingten Kultur-Shutdown?: Online-Seminare am Freitag, 12. Juni, ab 17 Uhr statt. Alle Informationen und Einwahldaten finden Sie in der Einladung (pdf, 93.7 KB)
Dazu gibt es folgende Unterlagen zum Nachlesen:

Streaming 1 (pdf, 2.1 MB)
Streaming 2 (pdf, 1.8 MB)
Streaming 3 (pdf, 2 MB)
Streaming 4 (pdf, 2.6 MB)

"Digitalität als Künstlerische Praxis“: Webinar am Donnerstag, 18. Juni, ab 11 Uhr.
Alle Informationen und Einwahldaten finden Sie in der Einladung (pdf, 49.1 KB). Zudem gibt es eine Unterlage zum Nachlesen (pdf, 4.5 MB)

"Urheberrecht und Kultur im Netz" Online-Seminare am 24. Juni, ab 11 Uhr mit Dr. Till Kreuzer aus Berlin.
Alle Informationen und Einwahldaten finden Sie in der Einladung (pdf, 49.9 KB), zudem gibt es eine Unterlage (pdf, 13.7 MB).