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Allgemeine Hinweise

Das sogenannte Coronavirus ist in Europa angekommen. Es beeinflusst das öffentliche Leben und hat erhebliche Auswirkungen auch auf das kulturelle Leben.

Weiterführende Informationen haben wir für Sie auf dieser Seite zusammengestellt, und zwar zu folgenden Themen:

Aktuelle Entwicklung

Stipendienprogramm

Novemberhilfen

Hinweise für Kulturakteure

Bremen-Fonds

Bundesprogramm "Neustart"

Online-Seminare

Achtung: Eine zentrale Übersicht Coronavirus, zu Hilfsangeboten sowie auch amtliche Bekanntmachungen und Allgemeinverfügungen finden Sie unter dem Bremen.de/corona

Hier finden Sie die Verordnungen zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus (pdf, 336.8 KB).

Der Senator für Kultur gibt ein laufend aktualisiertes Hinweispapier für Kulturakteure (pdf, 482.3 KB) heraus.

Aktuelle Entwicklung

Seit Montag, 11. Januar 2021, ist die Änderung der 23. Corona-Rechtsverordnung (pdf, 400.1 KB) in Kraft. Sie setzt in Bremen rechtlich die Vereinbarungen zwischen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsident/innen.
Da diese etwas unübersichtlich ist, finden Sie hier die 23. Verordnung vom 16. Dezember nochmal (pdf, 336.8 KB).

Aus der Änderungsverordnung ergeben sich für den Kulturbereich keine Veränderungen. Die bisherigen Regelungen werden bis zum 31. Januar 2021 verlängert.

Die bisher schon geschlossenen Einrichtungen bleiben weiterhin geschlossen, zunächst bis zum 31. Januar 2021. Die übrigen Einrichtungen können weiterhin geöffnet bleiben.

Die bisherigen Regelungen für Veranstaltungen, über die wir schon seit Anfang November informieren, gelten bis zum 31. Januar 2021 fort. Veranstaltungen, die bisher unter Anwendung der Hygienevorgaben der §§ 2 Absatz 2 und 7 der Verordnung (bitte beachten) erlaubt waren, sind es daher auch weiterhin, Veranstaltungen, die der Unterhaltung des Publikums dienen, bleiben in allen Fällen nach § 2 Absatz 3 der Verordnung verboten.
Die besonderen Beschränkungen für Bewegungsangebote, Singen und Blasmusik gelten ebenso bis zum 31. Januar 2021 fort.

Auch Proben sind im bisherigen Umfang, als Berufsausübung stets oder im Falle von Laien, wenn sie organisiert als Veranstaltungen stattfinden, weiterhin möglich, selbstverständlich immer unter den Hygienevorgaben der Verordnung.

Hinweis: Es ist angekündigt, dass es im Bereich der Veranstaltungen der Aus-, Fort-, und Weiterbildung zu Verschärfungen kommen soll, die aber noch nicht beschlossen sind. Es wird dort nicht um Schließungen oder Verbote gehen, sondern nur um erhöhte Anforderungen zu Abstands- und Maskenpflicht. Wir werden Sie informieren, sobald ein Beschluss gefällt wurde.

Es gilt die aktuelle Corona-Verordnung (pdf, 336.8 KB) mit der Änderung der 23. Corona-Rechtsverordnung (pdf, 400.1 KB).

Zu den wirtschaftlichen Hilfen informieren Sie sich bitte im Abschnitt Novemberhilfen.

Bis zum 31. Januar gilt darüber hinaus für den Kulturbereich folgendes:

  • Theater, Opern, Kinos, Konzerthäuser und Museen werden für den Publikumsbetrieb geschlossen. Der Arbeits- und Dienstbetrieb und auch der Probenbetrieb in diesen Häusern bleibt aufrecht erhalten und ist weiterhin möglich.

    Kulturelle Veranstaltungen , die der Unterhaltung des Publikums dienen, sind verboten. Nicht erfasst von dem Verbot sind Veranstaltungen der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Für diese gilt weiterhin wie bisher das Gebot der Abstände und der Hygiene. Nicht erfasst sind auch Veranstaltungen, die der Berufsausübung dienen oder ohne Publikum stattfinden.

    Proben professioneller Künstler/innen fallen unter § 2 (6). Dort gilt die bisherige Regelung unverändert fort. Ansammlungen und Zusammenkünfte von Menschen für die Berufsausübung sind weiterhin erlaubt.
    Proben nicht professioneller Künstler/innen fallen nicht unter die Berufsausübung. Sie sind aber auch nicht verboten, fallen nicht unter das Verbot der Veranstaltungen, die der Unterhaltung des Publikums dienen. Sie sind daher unter § 2 (1) und (2) weiterhin möglich, wenn die notwendigen Abstands- und Hygienevorschriften eingehalten werden.

    Zur Durchführung von Kursen und Veranstaltungen gilt folgendes: Veranstaltungen einschließlich Kursen mit bis zu 100 Personen in geschlossenen Räumen und unter freiem Himmel sind weiterhin zulässig, wenn sie nicht der Unterhaltung des Publikums dienen. Dabei ist es egal, was es für Veranstaltungen sind.
    Voraussetzung ist wie bisher schon die Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln (Hygienekonzept) und die Führung von Namenslisten.Die entsprechenden Vorschriften dazu finden Sie in § 2 (1) und (2) der 19. Corona-Rechtsverordnung

    Kurse mit Bewegungsangeboten, wie Tanzschulen, Ballett u.a.:

    Der Senator für Kultur kann zu Sport und Bewegungsangeboten keine verlässliche Auskunft geben, auch nicht darüber, was in Grenzfällen unter Sport zu verstehen ist. Bitte wenden Sie sich hierzu an


    Daher geben wir an dieser Stelle lediglich folgenden Hinweis:
    Bewegungsangebote dürften unter sportliche Betätigung im Sinne der Rechtsverordnung fallen und dafür gelten Sonderregelungen.
    Sport ist nach § 1 (3) der Rechtsverordnung nur als Individualsport und nur allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand erlaubt. Öffentliche und private Sportanlagen, soweit diese nicht zur Berufsausübung oder für die Ausübung eines Individualsports in genau diesem Sinne genutzt werden, müssen geschlossen werden. (§ 4 (2) Nr. 6 der Rechtsverordnung. Damit dürften Kurse und Bewegungsangebote im Bereich Sport in aller Regel nicht möglich sein.

Zu den Hilfen für Unternehmen und Solo-Selbstständigen:

Hier gibt es erste Informationen zu der außerordentlichen Wirtschaftshilfe, bzw. sog. Novemberhilfe (pdf, 158.8 KB) und den Abschlagszahlungen im Rahmen der Novemberhilfe (pdf, 134.4 KB), sowie im Abschnitt Novemberhilfen

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Stipendienprogramm

Der Senator für Kultur bietet ein Stipendienprogramms an: Es sollen freischaffenden, professionell arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten mit Erstwohnsitz im Land Bremen Produktionshilfen in Form von Einzelstipendien gewährt werden.

ACHTUNG - WICHTIGER HINWEIS:
Wir bemühen uns, die eingegangenen Anträge so rasch wie möglich zu erfassen und zu bearbeiten. Daran arbeiten wir mit Hochdruck! Aufgrund der Vielzahl von Anträgen kann es aber sein, dass eine Rückmeldung erst im Laufe des Januar 2021 erfolgen kann. Dafür bitten wir um Ihr Verständnis!

Bitte nutzen Sie zur Antragstellung die folgenden Dokumente:

Antrag Stipendienförderung (pdf, 118.7 KB)

Förder-Richtlinie (pdf, 123.5 KB)

Häufig gestellte Fragen (pdf, 617.4 KB)

Unter anderem muss mit dem Antrag auf ein Stipendium die aussagekräftige schriftliche Darlegung eines künstlerischen Vorhabens eingereicht werden, das Gegenstand der Stipendienförderung sein soll. Der Antrag kann sich auf jede Art künstlerischen Vorhabens in allen Sparten beziehen, z.B. auf die Herstellung künstlerischer Werkproduktion oder Proben zum Zweck der Verbesserung künstlerischer Fertigkeiten oder die Entwicklung und Darstellung neuer kreativer Ansätze in allen künstlerischen Bereichen. Das Vorhaben soll einen Beitrag zu einem lebendigen kulturellen Leben der Stadt darstellen.

Die Pressemitteilung unseres Hauses zum Programm finden Sie hier

Bitte senden Sie Ihre Anträge und ggf. Ihre Fragen an:

Stipendienförderung beim Senator für Kultur


Novemberhilfen

Hier gibt es erste Informationen zu der außerordentlichen Wirtschaftshilfe, bzw. sog. Novemberhilfe (pdf, 158.8 KB) und den Abschlagszahlungen im Rahmen der Novemberhilfe (pdf, 134.4 KB).

Im Folgenden zitieren wir aus der Website Unternehmen-Überbrückungshilfe, bitte informieren Sie sich regelmäßig hier: Überbrückungshilfe

Antragsberechtigung
u.A.: Alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf Grundlage der erlassenen Schließungsverordnungen der Länder in Folge des Beschlusses der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 28. Oktober 2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten (direkt betroffene). Für indirekt Betroffene gibt es recht enge Voraussetzungen. Bitte verfolgen Sie dazu die Informationen auf der o.g. Website.

Antragstellung
Anträge zur Novemberhilfe können ab sofort über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden. Der Antrag muss elektronisch durch einen Steuerberatenden, Wirtschaftsprüfenden, vereidigten Buchprüfenden, Rechtsanwalt oder Rechtsanwältin gestellt werden (sogenannte prüfende Dritte).
Soloselbständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt, sofern sie bisher noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben.
Als Voraussetzung hierfür benötigen sie ein ELSTER-Zertifikat. Informationen zur Erstellung eines Benutzerkontos für ELSTER und zur Zertifikatsdatei finden Sie auf dem ELSTER-Portal.

Weitere Informationen finden Sie auf der der Überbrückungshilfe- bitte informieren Sie sich dort.

Hinweis:

Alle durch den Senator für Kultur geförderten und antragsberechtigten Einrichtungen sind aufgefordert, für die Verluste aus November 2020 die Hilfen tatsächlich zu beantragen. Die Unterstützung aus Bundesmitteln geht der Förderung aus dem Bremen Fonds vor. Für nicht beantragte Förderung aus der Novemberhilfe kann der Bremen Fonds nicht ersatzweise Mittel für die Verluste aus November 2020 bereitstellen.

Hinweise für Kulturakteure

Im folgenden haben wir eine Reihe von Links und Dokumenten für Kulturakteure zusammengestellt:

Die aktuellen Hinweise für Kulturakteure zum Umgang mit der Coronakrise finden Sie in unseren Hinweisen (pdf, 480.8 KB). Diese werden laufend aktualisiert.

Enthalten in dieser Datei sind auch Informationen zum zusätzlichen Förderprogramm zur Abmilderung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise mit Kontaktdaten der Bremer Aufbaubank

Der Senator für Kultur hat zum Umgang mit der Corona-Krise eine Task-Force ins Leben gerufen. Im Organigramm (pdf, 90.4 KB) finden Sie alle Ansprechpartner.

Zuwendungsempfänger können (Details finden Sie in den Hinweisen (pdf, 480.8 KB))können sich im vereinfachten Verfahren per E- Mail an das Kulturressort wenden.

Verlässliche Förderung auch in Zeiten von Corona.

Eine Zusammenstellung verschiedener Hilfsangebote für freischaffende Musiker und Künstler haben auch der Deutsche Tonkünstlerverband der Verein Musikszene Bremen zusammengestellt.

Der Museumsbund Niedersachen Bremen e.V. hat Handlungsempfehlungen zur Museumsöffnung (pdf, 326.5 KB) herausgegeben.

Bremen-Fonds

Der Senat hat am Dienstag, 28. April, den Bremen-Fonds zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise beschlossen.
Der Senator für Kultur hat die Kulturschaffenden in einem Schreiben um Mitwirkung gebeten (pdf, 143.2 KB).

Die beschlossene Vorlage finden Sie hier (pdf, 39.2 KB).

Am 2. September 2020 hat der Senat zusätzliche Mittel für den „Ausgleich von Corona bedingten Belastungen der Kultureinrichtungen im Jahr 2020. - hier: private Zuwendungsempfänger im Kulturbereich“ beschlossen.

Die beschlossene Senatsvorlage vom 2. September 2020 finden Sie hier (pdf, 802 KB).

Die Deputation für Kultur und der Haushalts- und Finanzausschuss haben am 10. und 11. September 2020 zugestimmt. Die Mittel in Höhe von 2,9 Mio. € können abgerufen werden.
In seiner Sitzung am 20. Oktober 2020 hat sich der Senat der Freien Hansestadt Bremen mit den Gutachten von Prof. Dr. Korioth sowie iw Consult / Prof. Dr. Südekum befasst und die Senatsressorts gebeten, die in der entsprechenden Senatsvorlage dargestellten Ergebnisse der Gutachten zur Ausgestaltung der mittel- und langfristigen Maßnahmen des Bremen-Fonds als Rahmensetzung zu berücksichtigen.
Hier finden Sie die entsprechenden Unterlagen.
Das Kulturressort bereitet derzeit eine Antragstellung für mittel- und langfristige Maßnahmen vor.

Bundesprogramm "Neustart"

Für das Programm „NEUSTART KULTUR“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ist für eine Antragstellung der Kulturakteure vielfach der Nachweis über Komplementärmittel des jeweiligen Bundeslands bzw. der Kommune in Höhe von zehn Prozent der Antragssumme erforderlich.
Der Senator für Kultur beabsichtigt, diese zehn Prozent der Antragssumme vorbehaltlich der weiteren politischen Beschlussfassung zur Verfügung zu stellen. Weitere Informationen werden in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht.

Allgemeine Informationen finden Sie auf der Seite NEUSTART der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien. Zudem gibt es eine Aufteilung nach Kultursparten.

Online-Seminare

in Kooperation mit dem Projekt "Denkzellen"

Der Senator für Kultur führt in Kooperation mit den "Denkzellen" Online-Seminare durch - u.a. eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Kunst und Kultur im Digitalen Raum“ .
Hier finden Sie die aktuellen Termine und bei bereits stattgefundenen Veranstaltungen die entsprechenden Unterlagen. Bei Rückfragen wende Sie sich gern an

Christian Kindscher

Referatsleiter
Referat Z

"Veranstaltungen in Pandemiezeiten", Veranstaltet am 26. Mai, mit der Referentin Anke Ulbrich
Hier finden Sie die Präsentation (pdf, 380.7 KB) und die Einladung (pdf, 117.1 KB)

"Kultur-Streaming – ein Ausweg aus dem Corona-bedingten Kultur-Shutdown?: Online-Seminare am Freitag, 12. Juni, ab 17 Uhr statt. Alle Informationen und Einwahldaten finden Sie in der Einladung (pdf, 93.7 KB)
Dazu gibt es folgende Unterlagen zum Nachlesen:

Streaming 1 (pdf, 2.1 MB)
Streaming 2 (pdf, 1.8 MB)
Streaming 3 (pdf, 2 MB)
Streaming 4 (pdf, 2.6 MB)

"Digitalität als Künstlerische Praxis“: Webinar am Donnerstag, 18. Juni, ab 11 Uhr.
Alle Informationen und Einwahldaten finden Sie in der Einladung (pdf, 49.1 KB). Zudem gibt es eine Unterlage zum Nachlesen (pdf, 4.5 MB)

"Urheberrecht und Kultur im Netz" Online-Seminare am 24. Juni, ab 11 Uhr mit Dr. Till Kreuzer aus Berlin.
Alle Informationen und Einwahldaten finden Sie in der Einladung (pdf, 49.9 KB), zudem gibt es eine Unterlage (pdf, 13.7 MB).