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Allgemeine Hinweise

Das Coronavirus beeinflusst nach wie vor das öffentliche Leben weltweit und hat erhebliche Auswirkungen auch auf das kulturelle Leben in Deutschland. Deshalb haben wir weiterführende Informationen für Sie auf dieser Seite zusammengestellt, und zwar zu folgenden Themen:

Aktuelle Entwicklung

Stipendienprogramm

Novemberhilfen

Hinweise für Kulturakteure

Bremen-Fonds

Bundesprogramm "Neustart"

Online-Seminare

ACHTUNG: Eine zentrale Übersicht Coronavirus, zu Hilfsangeboten sowie auch amtliche Bekanntmachungen und Allgemeinverfügungen finden Sie unter dem Bremen.de/corona

Hier finden Sie Impf-Informationen für Beschäftigte in besonders relevanten Positionen - hier: Medien und Kultur.

Und hier finden Sie die aktuelle Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus (pdf, 542.9 KB).

Aktuelle Entwicklung

Mittwoch, 09. Juni 2021

Nach gestriger Senatsberatung ist heute (09.06.2021) eine Änderung der Allgemeinverfügung zur Niedriginzidenz in Kraft getreten, die eine erfreuliche Wiederzulassung von Singen und Blasmusik in geschlossenen Räumen bedeutet.

Da sich die 26. Corona-Rechtsverordnung und die Allgemeinverfügung im Moment noch gegenseitig ergänzen, hierzu einige Hinweise:

  • Für Singen und Blasmusik unter freiem Himmel ändert sich zunächst noch nichts. Damit gilt, was in der letzten Woche ermöglicht wurde: Nach Abstimmung mit dem Sportamt besteht dort die Bereitschaft, auf Anmeldung Sportflächen draußen zur Verfügung zu stellen, wenn es sich um Veranstaltungen handelt (für Proben ist dies mit dem Sportamt abgestimmt) oder wenn bei bloßen Zusammenkünften die Kontaktbeschränkungen eingehalten werden.
  • Für Singen und Blasmusik im eigenen Haushalt oder zu zweit gilt weiterhin die 26. Rechtsverordnung, dies war in dem Rahmen immer ohne Beschränkungen möglich und ist es auch weiterhin.
  • Für Singen und Blasmusik in Innenräumen gilt darüber hinaus nun in jedem Fall eine umfassende Testpflicht - jeder entsprechend Musizierende (das sind auch die Sänger/innen!) muss tagesaktuell negativ getestet sein und es muss ein Schutzkonzept geben, das dies und den Nachweis darüber gewährleistet. Dieses Vorgehen ist nicht inzidenzabhängig und gilt in jedem Fall.
  • Eine Begrenzung der Teilnehmerzahl ergibt sich indirekt:
    Handelt es sich um eine Veranstaltung, also z.B. um einen Auftritt vor Publikum oder um eine organisierte Chor-, Orchester- oder Bandprobe mit einem persönlich Verantwortlichen auch für Schutz- und Hygienekonzept, sind bis zu 100 Personen möglich. Auch Aufführungen vor einem Publikum mit bis zu 100 Zuschauer/innen sind möglich. Beachten Sie die Abstandspflichten in den Hygienekonzepten.
    Bei Veranstaltungen in Innenräumen mit einem Publikum aus bis zu 100 Personen gilt bis zum 13.6. die Pflicht zur Vorlage eines tagesaktuellen negativen Schnelltests für alle Personen. Ab dem 14.6. gilt diese Pflicht nur noch, wenn dann die Inzidenz von 35 pro 100.000 Einwohner überschritten wird. Maßgeblich ist die Stadtgemeinde, nicht das Land. Tests können seitens des Kulturressorts nicht zur Verfügung gestellt werden, für den Ablauf muss jede*r Veranstalter*in selber sorgen. Das notwendige Hygienekonzept muss eine Sitzplatzpflicht oder eine vergleichbare Regelung zur Einhaltung der Abstandsregeln vorsehen.
    Zu beachten ist: Für Sänger und Blasmusiker bleibt die Testpflicht auch über den 13.6. hinaus in allen Veranstaltungen inzidenzunabhängig bestehen.
    Handelt es sich um keine organisierte Veranstaltung und gibt es keinen persönlich Verantwortlichen, gilt die Kontaktbeschränkung für Zusammenkünfte (zurzeit: zwei Haushalte unabhängig von der Personenzahl oder fünf Personen unabhängig von ihren Haushalten zzgl. Kinder und Betreuungspersonen). Auch dort gilt für Sänger und Blasmusiker die Testpflicht, wenn mehr als der eigene Haushalt oder zwei Personen zusammenkommen.
  • Vollständig Geimpfte und Genese stehen Getesteten gleich.

Zu beachten ist aber, dass es auch für Geimpfte und Genesene keine Ausnahme von der Pflicht zu einem Hygienekonzept oder der Einhaltung der Abstände und (dort wo sie gilt) der Maskenpflicht gibt. Räume dürfen also auch mit Geimpften/Genesenen nur insoweit belegt werden, wie die Abstände eingehalten werden können.

Für kommende Woche ist eine Neufassung der Rechtsverordnung in Vorbereitung, die im Kulturbereich (vor allem bei Veranstaltungen und der Personenzahl) weitere Erleichterungen ermöglichen dürfte. Wir werden darüber Anfang kommender Woche informieren.

Der Begriff der „privaten Zusammenkünfte“ ist der des Bundesinfektionsschutzgesetzes, das heißt, er umfasst grob gesagt, alles, was nicht (für die Teilnehmer*innen) beruflich ist, also auch alle o.g. kulturellen Aktivitäten.

Nachrichtlich hier noch der Link zum Bundesinfektionsschutzgesetz (pdf, 59 KB) und
zur 26. Bremische Corona-Rechtsverordnung (pdf, 542.9 KB).

Stipendienprogramm

Der Senator für Kultur bietet ein Stipendienprogramms an: Es sollen freischaffenden, professionell arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten mit Erstwohnsitz im Land Bremen Produktionshilfen in Form von Einzelstipendien gewährt werden.

Rückfragen zu Ihren Anträgen können Sie gern per Mail an stipendienfoerderung@kultur.bremen.de richten.

Bitte nutzen Sie zur Antragstellung die folgenden Dokumente:

Antrag Stipendienförderung (pdf, 118.7 KB)

Förder-Richtlinie (pdf, 123.5 KB)

Unter anderem muss mit dem Antrag auf ein Stipendium die aussagekräftige schriftliche Darlegung eines künstlerischen Vorhabens eingereicht werden, das Gegenstand der Stipendienförderung sein soll. Der Antrag kann sich auf jede Art künstlerischen Vorhabens in allen Sparten beziehen, z.B. auf die Herstellung künstlerischer Werkproduktion oder Proben zum Zweck der Verbesserung künstlerischer Fertigkeiten oder die Entwicklung und Darstellung neuer kreativer Ansätze in allen künstlerischen Bereichen. Das Vorhaben soll einen Beitrag zu einem lebendigen kulturellen Leben der Stadt darstellen.

Die Pressemitteilung unseres Hauses zum Programm finden Sie hier

Novemberhilfen

Hier gibt es erste Informationen zu der außerordentlichen Wirtschaftshilfe, bzw. sog. Novemberhilfe (pdf, 158.8 KB) und den Abschlagszahlungen im Rahmen der Novemberhilfe (pdf, 134.4 KB).

Im Folgenden zitieren wir aus der Website Unternehmen-Überbrückungshilfe, bitte informieren Sie sich regelmäßig hier: Überbrückungshilfe

Antragsberechtigung
u.A.: Alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf Grundlage der erlassenen Schließungsverordnungen der Länder in Folge des Beschlusses der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 28. Oktober 2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten (direkt betroffene). Für indirekt Betroffene gibt es recht enge Voraussetzungen. Bitte verfolgen Sie dazu die Informationen auf der o.g. Website.

Antragstellung
Anträge zur Novemberhilfe können ab sofort über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden. Der Antrag muss elektronisch durch einen Steuerberatenden, Wirtschaftsprüfenden, vereidigten Buchprüfenden, Rechtsanwalt oder Rechtsanwältin gestellt werden (sogenannte prüfende Dritte).
Soloselbständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt, sofern sie bisher noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben.
Als Voraussetzung hierfür benötigen sie ein ELSTER-Zertifikat. Informationen zur Erstellung eines Benutzerkontos für ELSTER und zur Zertifikatsdatei finden Sie auf dem ELSTER-Portal.

Weitere Informationen finden Sie auf der der Überbrückungshilfe- bitte informieren Sie sich dort.

Hinweis:

Alle durch den Senator für Kultur geförderten und antragsberechtigten Einrichtungen sind aufgefordert, für die Verluste aus November 2020 die Hilfen tatsächlich zu beantragen. Die Unterstützung aus Bundesmitteln geht der Förderung aus dem Bremen Fonds vor. Für nicht beantragte Förderung aus der Novemberhilfe kann der Bremen Fonds nicht ersatzweise Mittel für die Verluste aus November 2020 bereitstellen.

Hinweise für Kulturakteure

Im folgenden haben wir eine Reihe von Links und Dokumenten für Kulturakteure zusammengestellt:

Die aktuellen Hinweise für Kulturakteure zum Umgang mit der Coronakrise finden Sie in unseren Hinweisen (pdf, 480.8 KB). Diese werden laufend aktualisiert.

Enthalten in dieser Datei sind auch Informationen zum zusätzlichen Förderprogramm zur Abmilderung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise mit Kontaktdaten der Bremer Aufbaubank

Der Senator für Kultur hat zum Umgang mit der Corona-Krise eine Task-Force ins Leben gerufen. Im Organigramm (pdf, 90.4 KB) finden Sie alle Ansprechpartner.

Zuwendungsempfänger können (Details finden Sie in den Hinweisen (pdf, 480.8 KB))können sich im vereinfachten Verfahren per E- Mail an das Kulturressort wenden.

Verlässliche Förderung auch in Zeiten von Corona.

Eine Zusammenstellung verschiedener Hilfsangebote für freischaffende Musiker und Künstler haben auch der Deutsche Tonkünstlerverband der Verein Musikszene Bremen zusammengestellt.

Der Museumsbund Niedersachen Bremen e.V. hat Handlungsempfehlungen zur Museumsöffnung (pdf, 326.5 KB) herausgegeben.

Bremen-Fonds

Der Senat hat am Dienstag, 28. April, den Bremen-Fonds zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise beschlossen.
Der Senator für Kultur hat die Kulturschaffenden in einem Schreiben um Mitwirkung gebeten (pdf, 143.2 KB).

Die beschlossene Vorlage finden Sie hier (pdf, 39.2 KB).

Am 2. September 2020 hat der Senat zusätzliche Mittel für den „Ausgleich von Corona bedingten Belastungen der Kultureinrichtungen im Jahr 2020. - hier: private Zuwendungsempfänger im Kulturbereich“ beschlossen.

Die beschlossene Senatsvorlage vom 2. September 2020 finden Sie hier (pdf, 802 KB).

Die Deputation für Kultur und der Haushalts- und Finanzausschuss haben am 10. und 11. September 2020 zugestimmt. Die Mittel in Höhe von 2,9 Mio. € können abgerufen werden.
In seiner Sitzung am 20. Oktober 2020 hat sich der Senat der Freien Hansestadt Bremen mit den Gutachten von Prof. Dr. Korioth sowie iw Consult / Prof. Dr. Südekum befasst und die Senatsressorts gebeten, die in der entsprechenden Senatsvorlage dargestellten Ergebnisse der Gutachten zur Ausgestaltung der mittel- und langfristigen Maßnahmen des Bremen-Fonds als Rahmensetzung zu berücksichtigen.
Hier finden Sie die entsprechenden Unterlagen.
Das Kulturressort bereitet derzeit eine Antragstellung für mittel- und langfristige Maßnahmen vor.

Bundesprogramm "Neustart"

Für das Programm „NEUSTART KULTUR“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ist für eine Antragstellung der Kulturakteure vielfach der Nachweis über Komplementärmittel des jeweiligen Bundeslands bzw. der Kommune in Höhe von zehn Prozent der Antragssumme erforderlich.
Der Senator für Kultur beabsichtigt, diese zehn Prozent der Antragssumme vorbehaltlich der weiteren politischen Beschlussfassung zur Verfügung zu stellen. Weitere Informationen werden in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht.

Allgemeine Informationen finden Sie auf der Seite NEUSTART der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien. Zudem gibt es eine Aufteilung nach Kultursparten.

Online-Seminare

in Kooperation mit dem Projekt "Denkzellen"

Der Senator für Kultur führt in Kooperation mit den "Denkzellen" Online-Seminare durch - u.a. eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Kunst und Kultur im Digitalen Raum“ .
Hier finden Sie die aktuellen Termine und bei bereits stattgefundenen Veranstaltungen die entsprechenden Unterlagen. Bei Rückfragen wende Sie sich gern an

Christian Kindscher

Referatsleiter
Referat Z

"Veranstaltungen in Pandemiezeiten", Veranstaltet am 26. Mai, mit der Referentin Anke Ulbrich
Hier finden Sie die Präsentation (pdf, 380.7 KB) und die Einladung (pdf, 117.1 KB)

"Kultur-Streaming – ein Ausweg aus dem Corona-bedingten Kultur-Shutdown?: Online-Seminare am Freitag, 12. Juni, ab 17 Uhr statt. Alle Informationen und Einwahldaten finden Sie in der Einladung (pdf, 93.7 KB)
Dazu gibt es folgende Unterlagen zum Nachlesen:

Streaming 1 (pdf, 2.1 MB)
Streaming 2 (pdf, 1.8 MB)
Streaming 3 (pdf, 2 MB)
Streaming 4 (pdf, 2.6 MB)

"Digitalität als Künstlerische Praxis“: Webinar am Donnerstag, 18. Juni, ab 11 Uhr.
Alle Informationen und Einwahldaten finden Sie in der Einladung (pdf, 49.1 KB). Zudem gibt es eine Unterlage zum Nachlesen (pdf, 4.5 MB)

"Urheberrecht und Kultur im Netz" Online-Seminare am 24. Juni, ab 11 Uhr mit Dr. Till Kreuzer aus Berlin.
Alle Informationen und Einwahldaten finden Sie in der Einladung (pdf, 49.9 KB), zudem gibt es eine Unterlage (pdf, 13.7 MB).