Sie sind hier:

Allgemeine Hinweise

Das sogenannte Coronavirus ist in Europa angekommen. Es beeinflusst das öffentliche Leben und hat erhebliche Auswirkungen auch auf das kulturelle Leben.

Weiterführende Informationen haben wir für Sie auf dieser Seite zusammengestellt, und zwar zu folgenden Themen:

Aktuelle Entwicklung

Hinweise für Kulturakteure

Bremen-Fonds

Bundesprogramm "Neustart"

Club-Kultur

Online-Seminare

Achtung: Eine zentrale Übersicht Coronavirus, zu Hilfsangeboten sowie auch amtliche Bekanntmachungen und Allgemeinverfügungen finden Sie unter dem Bremen.de/corona

Hier finden Sie die Verordnungen zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus (pdf, 322.2 KB).

Der Senator für Kultur gibt ein laufend aktualisiertes Hinweispapier für Kulturakteure (pdf, 482.3 KB) heraus.

Aktuelle Entwicklung

Wie Sie der Presseberichterstattung sicher entnommen haben, haben die Ministerpräsident/innen der Länder mit der Bundeskanzlerin am Mittwoch, 28. Oktober weitgehende Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Krise beschlossen, die den Kulturbereich maßgeblich betreffen werden.

Hier gibt es die Beschlüsse im Wortlaut (pdf, 86.1 KB)

Wir wissen, wie schwierig die Situation für Sie dadurch erneut ist und auch, mit welcher Umsicht in Einrichtungen und Initiativen mit der Coronavirus-Krise bisher umgegangen wurde. Die Situation verlangt von allen viel ab.

Es wird dazu in Bremen eine neue Rechtsverordnung geben. Dazu werden wir Sie umgehend informieren, sobald wir Näheres dazu wissen. Mit den anderen norddeutschen Ländern stehen wir zur Zeit im Austausch.

Derzeit sieht es wie folgt aus:

Die Einrichtungen, die in genannte Beschluss als zu schließen bezeichnet sind (Theater, Opern, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen, Kinos, Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen)) werden auch in Bremen vom 2.November bis Ende November für den Publikumsverkehr geschlossen werden, Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen (darunter werden wohl alle rein kulturellen Veranstaltungen fallen), werden nicht mehr stattfinden können.
Der Probenbetrieb soll aber aufrecht erhalten werden.

Derzeit ist auch für uns noch nicht abschließend klar, wie genau Bremen mit den Einrichtungen, die in den gestrigen Beschlüssen nicht explizit genannt sind verfahren wird. Unter Vorbehalt der noch nicht gefassten Beschlüsse und daher möglicher Änderungen oder Differenzierungen, zeichnet sich grob für die in den gestrigen Beschlüssen nicht explizit genannten Museen und Einrichtungen der kulturellen Bildung folgendes ab:
Museen werden geschlossen, Bibliotheken, Volkshochschulen und Musikschulen bleiben geöffnet. Bitte sehen Sie das aber als vorläufige Einschätzung an. Relevant wird am Ende nur sein, was in die Verordnung aufgenommen wird.

Detaillierte Fragen zu Schließungen können wir Ihnen im Moment leider noch nicht beantworten. Wir informieren Sie in Kürze weiter.

Grundsätzlich bitten wir Sie bei Schließungen, zu verfahren wie bereits bei den letzten Schließungen im Frühjahr. Honorarkräfte sollen, soweit dies möglich ist, weiter bezahlt werden. Auch zu den durch die erneuten Schließungen höher ausfallenden Einnahmeausfällen gilt das bisherige Verfahren.

Eine Unterstützung freischaffender professioneller soloselbständiger Künstler/innen durch eine Produktionsförderung in Form eines Stipendienprogramms ist in Vorbereitung, die Beschlussfassung in den Gremien ist für die erste Novemberhälfte vorgesehen.

Hinweise für Kulturakteure

Im folgenden haben wir eine Reihe von Links und Dokumenten für Kulturakteure zusammengestellt:

Neues Stipendien-Programm in Vorbereitung

Die Corona-Pandemie und die dadurch leider notwendigen Maßnahmen haben für viele Kulturschaffende tiefgreifende, teils dramatische Auswirkungen.
Der Senator für Kultur möchte freischaffenden Künstlerinnen und Künstler aus Bremen und Bremerhaven dabei unterstützen, ihre künstlerische Arbeit auch in dieser sicher nicht einfachen Zeit weiterzuführen.
Allerdings ist das Künstler-Sofortprogramm zum 31. August ausgelaufen.

Nun ist ein neues Stipendien-Programm in Vorbereitung. Vorbehaltlich der Beschlussfassung in den politischen Gremien soll dieses neue Programm am 16. November starten.
Das Programm soll die künstlerische Arbeit unterstützen und somit zum Erhalt einer lebendigen Kulturszene im Bundesland Bremen beitragen.
Kulturschaffende sollen befähigt werden, die aktuelle Situation kreativ für ihre künstlerische Weiterentwicklung, die Erarbeitung zukunftsweisender Konzepte und impulsgebender Formate zu nutzen. Antragsberechtigt sollen professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler werden, die durch die Corona-Pandemie eine wesentliche Beeinträchtigung ihrer künstlerischen Tätigkeit erfahren. Geplant ist ein schlankes, unkompliziertes und transparentes Antragsverfahren. Die Entscheidung wird kulturfachlich getroffen.

Der Senator für Kultur wird den Start des neuen Programms öffentlich ankündigen und alle dazugehörigen Dokumente auf der Homepage kultur.bremen.de an zentraler Stelle veröffentlichen.

Die aktuellen Hinweise für Kulturakteure zum Umgang mit der Coronakrise finden Sie in unseren Hinweisen (pdf, 480.8 KB). Diese werden laufend aktualisiert.

Enthalten in dieser Datei sind auch Informationen zum zusätzlichen Förderprogramm zur Abmilderung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise mit Kontaktdaten der Bremer Aufbaubank

Der Senator für Kultur hat zum Umgang mit der Corona-Krise eine Task-Force ins Leben gerufen. Im Organigramm (pdf, 90.4 KB) finden Sie alle Ansprechpartner.

Zuwendungsempfänger können (Details finden Sie in den Hinweisen (pdf, 480.8 KB))können sich im vereinfachten Verfahren per E- Mail an das Kulturressort wenden.

Verlässliche Förderung auch in Zeiten von Corona.

Arbeitsrechtliche Hinweise (pdf, 230 KB) entnehmen Sie bitte dieser Datei.

Eine Zusammenstellung verschiedener Hilfsangebote für freischaffende Musiker und Künstler haben auch der Deutsche Tonkünstlerverband der Verein Musikszene Bremen zusammengestellt.

Die VGH-Stiftung hat einen Sonderfonds aufgelegt.
Bis zum 30. Juni 2020 können freiberuflich bzw. selbstständig tätige Kulturschaffende mit Erstwohnsitz in Niedersachsen oder Bremen, deren Arbeit inhaltlich einem der in der Förderkonzeption der Stiftung definierten Förderbereiche zuzuordnen ist, eine Soforthilfe von einmalig 2.000 Euro beantragen.
Die entsprechenden Anträge können ausschließlich online bei der VGH-Stiftung gestellt werden.

Der Museumsbund Niedersachen Bremen e.V. hat Handlungsempfehlungen zur Museumsöffnung (pdf, 326.5 KB) herausgegeben.

Bremen-Fonds

Der Senat hat am Dienstag, 28. April, den Bremen-Fonds zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise beschlossen.
Der Senator für Kultur hat die Kulturschaffenden in einem Schreiben um Mitwirkung gebeten (pdf, 143.2 KB).

Die beschlossene Vorlage finden Sie hier (pdf, 39.2 KB).

Am 2. September 2020 hat der Senat zusätzliche Mittel für den „Ausgleich von Corona bedingten Belastungen der Kultureinrichtungen im Jahr 2020. - hier: private Zuwendungsempfänger im Kulturbereich“ beschlossen.

Die beschlossene Senatsvorlage vom 2.9.2020 finden Sie hier (pdf, 802 KB).

Die noch notwendigen Befassungen der Deputation für Kultur und des Haushalts- und Finanzausschuss sind für den 10. und 11. September 2020 geplant.

Bundesprogramm "Neustart"

Für das Programm „NEUSTART KULTUR“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ist für eine Antragstellung der Kulturakteure vielfach der Nachweis über Komplementärmittel des jeweiligen Bundeslands bzw. der Kommune in Höhe von zehn Prozent der Antragssumme erforderlich.
Der Senator für Kultur beabsichtigt, diese zehn Prozent der Antragssumme vorbehaltlich der weiteren politischen Beschlussfassung zur Verfügung zu stellen. Weitere Informationen werden in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht.

Allgemeine Informationen finden Sie auf der Seite NEUSTART der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien. Zudem gibt es eine Aufteilung nach Kultursparten.

Club-Kultur

Zur Förderung der Club-Kultur in Bremen können Anträge beim Senator für Kultur gestellt werden. Diese Instrument dient dazu, die Folgen der Corona-Pandemie abzumildern.

Anträge können jederzeit gestellt werden, Fristen dafür gibt es nicht.

Bitte nutzen Sie dazu die folgenden Formulare:

Antragsformular (docx, 39.4 KB)

Kosten- und Finanzierungsplan (xlsx, 16.6 KB)

Förder-Richtlinie (pdf, 91 KB)

Bitte richten Sie Ihre Anträge und ggf. Ihre Rückfragen an:

Joachim Schlosser

Referat Theater, Tanz, Musik


Online-Seminare

in Kooperation mit dem Projekt "Denkzellen"

Der Senator für Kultur führt in Kooperation mit den "Denkzellen" Online-Seminare durch - u.a. eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Kunst und Kultur im Digitalen Raum“ .
Hier finden Sie die aktuellen Termine und bei bereits stattgefundenen Veranstaltungen die entsprechenden Unterlagen. Bei Rückfragen wende Sie sich gern an

Christian Kindscher

Referatsleiter
Referat Z

"Veranstaltungen in Pandemiezeiten", Veranstaltet am 26. Mai, mit der Referentin Anke Ulbrich
Hier finden Sie die Präsentation (pdf, 380.7 KB) und die Einladung (pdf, 117.1 KB)

"Kultur-Streaming – ein Ausweg aus dem Corona-bedingten Kultur-Shutdown?: Online-Seminare am Freitag, 12. Juni, ab 17 Uhr statt. Alle Informationen und Einwahldaten finden Sie in der Einladung (pdf, 93.7 KB)
Dazu gibt es folgende Unterlagen zum Nachlesen:

Streaming 1 (pdf, 2.1 MB)
Streaming 2 (pdf, 1.8 MB)
Streaming 3 (pdf, 2 MB)
Streaming 4 (pdf, 2.6 MB)

"Digitalität als Künstlerische Praxis“: Webinar am Donnerstag, 18. Juni, ab 11 Uhr.
Alle Informationen und Einwahldaten finden Sie in der Einladung (pdf, 49.1 KB). Zudem gibt es eine Unterlage zum Nachlesen (pdf, 4.5 MB)

"Urheberrecht und Kultur im Netz" Online-Seminare am 24. Juni, ab 11 Uhr mit Dr. Till Kreuzer aus Berlin.
Alle Informationen und Einwahldaten finden Sie in der Einladung (pdf, 49.9 KB), zudem gibt es eine Unterlage (pdf, 13.7 MB).