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Allgemeine Hinweise

Das Coronavirus beeinflusst nach wie vor das öffentliche Leben weltweit und hat erhebliche Auswirkungen auch auf das kulturelle Leben in Deutschland. Deshalb haben wir weiterführende Informationen für Sie auf dieser Seite zusammengestellt, und zwar zu folgenden Themen:

Aktuelle Entwicklung

Stipendienprogramm

Novemberhilfen

Hinweise für Kulturakteure

Bremen-Fonds

Bundesprogramm "Neustart"

Online-Seminare

ACHTUNG: Eine zentrale Übersicht Coronavirus, zu Hilfsangeboten sowie auch amtliche Bekanntmachungen und Allgemeinverfügungen finden Sie unter dem Bremen.de/corona

Hier finden Sie Impf-Informationen für Beschäftigte in besonders relevanten Positionen - hier: Medien und Kultur.

Und hier finden Sie die aktuelle Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus (pdf, 542.9 KB).

Aktuelle Entwicklung

Montag, 2. August 2021

Mit der 28. Corona-Rechtsverordnung, die ab dem 2. August in Kraft getreten ist, wurden die Regeln mit dem Ziel der Vereinfachung umfassend neugefasst worden.

Regelungen für Veranstaltungen werden nun unter § 7 in einem mehrstufigen System je nach Größe der Veranstaltung geregelt. § 7 gilt hierbei für jegliche Arten von Veranstaltungen. Die absolute Obergrenze an Besuchern liegt nun bei 25 000 und der Mindestabstand kann nun auch bei Veranstaltungen in geschlossenen Räume auf 1 Meter vermindert werden, solange ein ausreichendes Hygienekonzept oder eine technische Lüftung vorhanden sind.

Die Neuregelungen im Einzelnen:

1. Vollständig entfallen kann das Abstandsgebot bei Veranstaltungen von bis zu 250 (unter freiem Himmel) oder 150 (geschlossene Räume) Besuchern solange die unter § 7 Abs. 5 erläuterten Bedingungen in Form von Zugangskontrolle, Kontaktverfolgung und einem negativen Testergebnis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewährleistet ist.

2. Veranstaltungen mit mehr als 500 (geschlossene Räume) oder 1000 bis maximal 5000 (unter freiem Himmel) gleichzeitig anwesenden Personen müssen mindestens zwei Tage vor Beginn der zuständigen Ortspolizeibehörde angezeigt werden. Hierzu muss bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen der Veranstalter oder die Veranstalterin eine technische Lüftung mit Frischluftzufuhr für den Veranstaltungsraum gewährleisten. Das Hygienekonzept muss eine Sitzplatzpflicht oder eine vergleichbare Regelung zur Einhaltung der Abstandsregeln vorsehen.

3. Großveranstaltungen mit mehr als 5 000 gleichzeitig anwesenden Personen bedürfen einer Genehmigung durch die zuständige Ortspolizeibehörde im Einvernehmen mit dem zuständigen Gesundheitsamt.

Es gelten auch weiterhin die Regelungen zu Maskenpflicht, Hygienekonzept und Kontaktnachverfolgung.

Über die Regeln für die Veranstaltungen hinaus ist die geänderte Corona-Einreiseverordnung des Bundes zu beachten. Hier ist eine Ausnahme bei der Einreise aus einem Hochrisikogebiet für nicht vollständig geimpfte Personen festgelegt, „die zur künstlerischen Berufsausübung auf der Grundlage vertraglicher Verpflichtungen an künstlerischen oder kulturellen Produktions- oder Präsentationsprozessen teilnehmen“ (§ 6 Abs. 2 Ziff. 1e).

Nachrichtlich hier noch der Link zum Bundesinfektionsschutzgesetz (pdf, 59 KB) und
zur 28. Bremischen Corona-Rechtsverordnung (pdf, 489.5 KB) sowie die Bundesverordnung zur Einreise (pdf, 1.3 MB)

Stipendienprogramm

Der Senator für Kultur bietet ein Stipendienprogramms an: Es sollen freischaffenden, professionell arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten mit Erstwohnsitz im Land Bremen Produktionshilfen in Form von Einzelstipendien gewährt werden.

Rückfragen zu Ihren Anträgen können Sie gern per Mail an stipendienfoerderung@kultur.bremen.de richten.

Bitte nutzen Sie zur Antragstellung die folgenden Dokumente:

Antrag Stipendienförderung (pdf, 118.7 KB)

Förder-Richtlinie (pdf, 123.5 KB)

Unter anderem muss mit dem Antrag auf ein Stipendium die aussagekräftige schriftliche Darlegung eines künstlerischen Vorhabens eingereicht werden, das Gegenstand der Stipendienförderung sein soll. Der Antrag kann sich auf jede Art künstlerischen Vorhabens in allen Sparten beziehen, z.B. auf die Herstellung künstlerischer Werkproduktion oder Proben zum Zweck der Verbesserung künstlerischer Fertigkeiten oder die Entwicklung und Darstellung neuer kreativer Ansätze in allen künstlerischen Bereichen. Das Vorhaben soll einen Beitrag zu einem lebendigen kulturellen Leben der Stadt darstellen.

Die Pressemitteilung unseres Hauses zum Programm finden Sie hier

Novemberhilfen

Hier gibt es erste Informationen zu der außerordentlichen Wirtschaftshilfe, bzw. sog. Novemberhilfe (pdf, 158.8 KB) und den Abschlagszahlungen im Rahmen der Novemberhilfe (pdf, 134.4 KB).

Im Folgenden zitieren wir aus der Website Unternehmen-Überbrückungshilfe, bitte informieren Sie sich regelmäßig hier: Überbrückungshilfe

Antragsberechtigung
u.A.: Alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf Grundlage der erlassenen Schließungsverordnungen der Länder in Folge des Beschlusses der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 28. Oktober 2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten (direkt betroffene). Für indirekt Betroffene gibt es recht enge Voraussetzungen. Bitte verfolgen Sie dazu die Informationen auf der o.g. Website.

Antragstellung
Anträge zur Novemberhilfe können ab sofort über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden. Der Antrag muss elektronisch durch einen Steuerberatenden, Wirtschaftsprüfenden, vereidigten Buchprüfenden, Rechtsanwalt oder Rechtsanwältin gestellt werden (sogenannte prüfende Dritte).
Soloselbständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt, sofern sie bisher noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben.
Als Voraussetzung hierfür benötigen sie ein ELSTER-Zertifikat. Informationen zur Erstellung eines Benutzerkontos für ELSTER und zur Zertifikatsdatei finden Sie auf dem ELSTER-Portal.

Weitere Informationen finden Sie auf der der Überbrückungshilfe- bitte informieren Sie sich dort.

Hinweis:

Alle durch den Senator für Kultur geförderten und antragsberechtigten Einrichtungen sind aufgefordert, für die Verluste aus November 2020 die Hilfen tatsächlich zu beantragen. Die Unterstützung aus Bundesmitteln geht der Förderung aus dem Bremen Fonds vor. Für nicht beantragte Förderung aus der Novemberhilfe kann der Bremen Fonds nicht ersatzweise Mittel für die Verluste aus November 2020 bereitstellen.

Hinweise für Kulturakteure

Im folgenden haben wir eine Reihe von Links und Dokumenten für Kulturakteure zusammengestellt:

Die aktuellen Hinweise für Kulturakteure zum Umgang mit der Coronakrise finden Sie in unseren Hinweisen (pdf, 480.8 KB). Diese werden laufend aktualisiert.

Enthalten in dieser Datei sind auch Informationen zum zusätzlichen Förderprogramm zur Abmilderung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise mit Kontaktdaten der Bremer Aufbaubank

Der Senator für Kultur hat zum Umgang mit der Corona-Krise eine Task-Force ins Leben gerufen. Im Organigramm (pdf, 90.4 KB) finden Sie alle Ansprechpartner.

Zuwendungsempfänger können (Details finden Sie in den Hinweisen (pdf, 480.8 KB))können sich im vereinfachten Verfahren per E- Mail an das Kulturressort wenden.

Verlässliche Förderung auch in Zeiten von Corona.

Eine Zusammenstellung verschiedener Hilfsangebote für freischaffende Musiker und Künstler haben auch der Deutsche Tonkünstlerverband der Verein Musikszene Bremen zusammengestellt.

Der Museumsbund Niedersachen Bremen e.V. hat Handlungsempfehlungen zur Museumsöffnung (pdf, 326.5 KB) herausgegeben.

Bremen-Fonds

Der Senat hat am Dienstag, 28. April, den Bremen-Fonds zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise beschlossen.
Der Senator für Kultur hat die Kulturschaffenden in einem Schreiben um Mitwirkung gebeten (pdf, 143.2 KB).

Die beschlossene Vorlage finden Sie hier (pdf, 39.2 KB).

Am 2. September 2020 hat der Senat zusätzliche Mittel für den „Ausgleich von Corona bedingten Belastungen der Kultureinrichtungen im Jahr 2020. - hier: private Zuwendungsempfänger im Kulturbereich“ beschlossen.

Die beschlossene Senatsvorlage vom 2. September 2020 finden Sie hier (pdf, 802 KB).

Die Deputation für Kultur und der Haushalts- und Finanzausschuss haben am 10. und 11. September 2020 zugestimmt. Die Mittel in Höhe von 2,9 Mio. € können abgerufen werden.
In seiner Sitzung am 20. Oktober 2020 hat sich der Senat der Freien Hansestadt Bremen mit den Gutachten von Prof. Dr. Korioth sowie iw Consult / Prof. Dr. Südekum befasst und die Senatsressorts gebeten, die in der entsprechenden Senatsvorlage dargestellten Ergebnisse der Gutachten zur Ausgestaltung der mittel- und langfristigen Maßnahmen des Bremen-Fonds als Rahmensetzung zu berücksichtigen.
Hier finden Sie die entsprechenden Unterlagen.
Das Kulturressort bereitet derzeit eine Antragstellung für mittel- und langfristige Maßnahmen vor.

Bundesprogramm "Neustart"

13.07.2021
Für ein Stipendienprogramm stellt die Bundesregierung insgesamt
90 Millionen Euro aus dem Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR zur Verfügung. Damit können über die Verwertungsgesellschaften mehr als 16.000 solo-selbständige Künstlerinnen und Künstler, Journalistinnen und Journalisten sowie weitere Kreative Stipendien in Höhe von jeweils 5.000 Euro erhalten, um die aktuelle Situation für ihre künstlerische Weiterentwicklung zu nutzen.

Das Stipendienprogramm richtet sich konkret an die Berechtigten der GEMA, der GVL, der VG Wort und der VG Bild-Kunst. Die GEMA und die GVL erhalten jeweils 30 Millionen Euro, die VG Wort und die VG Bild-Kunst jeweils 15 Millionen Euro. Das Programm startet bei den einzelnen Verwertungsgesellschaften zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Den Anfang macht die VG Bild-Kunst, deren Ausschreibung heute beginnt. Über die Vergabe der Stipendien entscheiden unabhängige Jurys.

Weitere Informationen zum „Stipendienprogramm der Verwertungsgesellschaften in NEUSTART KULTUR“ und den Antragsvoraussetzungen stehen unter www.kulturstaatsministerin.de/neustartkultur sowie demnächst auf den Webseiten der einzelnen Verwertungsgesellschaften bereit.

Dort werden auch die individuellen Ausschreibungs- und Bewerbungsfristen veröffentlicht

Allgemeine Informationen zum Programm finden Sie auf der Seite NEUSTART der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien. Zudem gibt es eine Aufteilung nach Kultursparten.

Online-Seminare

in Kooperation mit dem Projekt "Denkzellen"

Der Senator für Kultur führt in Kooperation mit den "Denkzellen" Online-Seminare durch - u.a. eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Kunst und Kultur im Digitalen Raum“ .
Hier finden Sie die aktuellen Termine und bei bereits stattgefundenen Veranstaltungen die entsprechenden Unterlagen. Bei Rückfragen wende Sie sich gern an

Christian Kindscher

Referatsleiter
Referat Z

"Veranstaltungen in Pandemiezeiten", Veranstaltet am 26. Mai, mit der Referentin Anke Ulbrich
Hier finden Sie die Präsentation (pdf, 380.7 KB) und die Einladung (pdf, 117.1 KB)

"Kultur-Streaming – ein Ausweg aus dem Corona-bedingten Kultur-Shutdown?: Online-Seminare am Freitag, 12. Juni, ab 17 Uhr statt. Alle Informationen und Einwahldaten finden Sie in der Einladung (pdf, 93.7 KB)
Dazu gibt es folgende Unterlagen zum Nachlesen:

Streaming 1 (pdf, 2.1 MB)
Streaming 2 (pdf, 1.8 MB)
Streaming 3 (pdf, 2 MB)
Streaming 4 (pdf, 2.6 MB)

"Digitalität als Künstlerische Praxis“: Webinar am Donnerstag, 18. Juni, ab 11 Uhr.
Alle Informationen und Einwahldaten finden Sie in der Einladung (pdf, 49.1 KB). Zudem gibt es eine Unterlage zum Nachlesen (pdf, 4.5 MB)

"Urheberrecht und Kultur im Netz" Online-Seminare am 24. Juni, ab 11 Uhr mit Dr. Till Kreuzer aus Berlin.
Alle Informationen und Einwahldaten finden Sie in der Einladung (pdf, 49.9 KB), zudem gibt es eine Unterlage (pdf, 13.7 MB).