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Allgemeine Hinweise

Das Coronavirus beeinflusst nach wie vor das öffentliche Leben weltweit und hat erhebliche Auswirkungen auch auf das kulturelle Leben in Deutschland. Deshalb haben wir weiterführende Informationen für Sie auf dieser Seite zusammengestellt, und zwar zu folgenden Themen:

Aktuelle Entwicklung

Stipendienprogramm

Corona-Hilfsprogamme des Bundes

Hinweise für Kulturakteure

Bremen-Fonds

Bundesprogramm "Neustart"

ACHTUNG: Eine zentrale Übersicht Coronavirus, zu Hilfsangeboten sowie auch amtliche Bekanntmachungen und Allgemeinverfügungen finden Sie unter dem Bremen.de/corona

Hier finden Sie Impf-Informationen für Beschäftigte in besonders relevanten Positionen - hier: Medien und Kultur.

Und hier finden Sie die aktuelle Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus (pdf, 542.9 KB).

Aktuelle Entwicklung

Donnerstag, 25. November 2021

Am 1. Oktober 2021 trat die 29. Corona-Rechtsverordnung in Kraft. Seitdem gilt ein Stufenplan aus verschiedenen Warnstufen, die sich rein nach der Hospitalisierungsrate richten. In welcher Stufe sich Bremen befindet, wird vom Senat entschieden. Der Senat der Freien Hansestadt Bremen hat in seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen, ab Donnerstag (25. November 2021) die Corona-Warnstufe 2 in der Stadtgemeinde Bremen anzuwenden. Hinzu hat der Senat die Dritte Verordnung z. Änderung d. 29. Corona-Rechtsverordnung vom 23.11.2021 beschlossen, die u.a. niedrigere Grenzwerte für die Entscheidung der Warnstufen und eine verschärfte 2G-Regelung vorsieht.

Für den Kulturbereich ergeben sich aus der neuen Verordnung folgende, maßgebliche Änderungen und Erleichterungen:

1. Für Veranstaltungen und Einrichtungen (siehe § 3 Absatz 4 für die entsprechende Positivliste) gilt ab Stufe 1 die 3G-Regelung und in Stufe 2 eine verpflichtende 2G-Regelung nur in Warnstufe 0 entfällt diese.

2. Abstandsregelung in Stufe 0 und 1 sind nur noch eine Empfehlung, deren Umgang in der Eigenverantwortung der Veranstalter liegen. In Stufe 2 gelten Abstandsregelung nicht solange 2G angewendet wird. Ist dies nicht der Fall gilt ein Mindestabstand von 1.5m.

3. Maskenpflicht besteht in Stufe 0 und 1 nur noch in ÖPNV, im Einzelhandel und bei Großveranstaltungen über 5000 Teilnehmern.

4. Es gibt keine Abstufungen mehr nach Veranstaltungsgrößen oder Veranstaltungsarten; erst für Großveranstaltungen ab 1.000 Teilnehmern gibt es Sonderregelungen zu beachten.

5. Ab sofort gibt es die umfassende Option für 2G für Betreiber von Einrichtungen und Veranstalter (in Stufe 2 ist diese verpflichtend). Dann entfallen Abstände und Maskenpflicht in allen Stufen, die Säle können in jeder Stufe voll besetzt werden, auch die Empfehlung für die Abstände entfällt. Die Option muss nur angewendet, nicht angemeldet werden. Zutritt hat dann nur noch, wer geimpft ist, wer genesen ist (beides auf Nachweis), wer ärztlich bescheinigt, dass er nicht geimpft werden kann und stattdessen einen negativen Test vorlegt, wer bis einschließlich 16 Jahre alt ist und wer (unabhängig vom Alter) Schüler oder Schülerin ist (über 16 Jahre nachzuweisen durch eine Schulbescheinigung). Sollte es nicht immunisiertes Personal der Einrichtung geben, muss dieses arbeitstäglich einen Test vorlegen; organisieren muss das der Betreiber.

6. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen gilt weiterhin 3G nach dem geänderten Bundesinfektionsschutzgesetz, auch dann, wenn sie in Einrichtungen oder bei Veranstaltungen arbeiten, für die die Verordnung 2G vorgibt. Nur "freie" Mitarbeiter (Ehrenamtliche, Honorarkräfte, sonstige Selbständige etc., die nicht abhängig beschäftigt sind) fallen unter die 2G-Regelung.

Weiterhin gelten die Regeln zu Kontaktnachverfolgung und Hygienekonzept, genau wie bisher.

In der Aus-, Fort- und Weiterbildung gilt die bisherige Vorschrift fort (§ 17 der RVO), An die Stelle der Abstände tritt also das Kohortenprinzip. Ist dieses Kohortenprinzip bei Aus-, Fort- und Weiterbildungskursen aus welchen Gründen auch immer nicht sinnvoll anwendbar, z.B. weil es keine festen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt, ist zu empfehlen, die Vorschriften für Veranstaltungen heranzuziehen (im jetztigen Fall fällt die Veranstaltung dann unter die 2G-Pflicht). Es gilt weiterhin 3G für den Zutritt zu Weiterbildungseinrichtungen.

Anbei die derzeit relevanten Verordnungen
Bundesinfektionsschutzgesetz (pdf, 59 KB)
29. Bremischen Corona-Rechtsverordnung (pdf, 440.5 KB)
Dritte Verordnung z. Änderung d. 29. Corona-Rechtsverordnung v. 23.11.2021 (pdf, 321.5 KB)
Bundesverordnung zur Einreise (pdf, 1.3 MB)

Stipendienprogramm

Der Senator für Kultur bietet ein Stipendienprogramms an: Es sollen freischaffenden, professionell arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten mit Erstwohnsitz im Land Bremen Produktionshilfen in Form von Einzelstipendien gewährt werden.

Rückfragen zu Ihren Anträgen können Sie gern per Mail an stipendienfoerderung@kultur.bremen.de richten.

Bitte nutzen Sie zur Antragstellung die folgenden Dokumente:

Antrag Stipendienförderung (pdf, 118.7 KB)

Förder-Richtlinie (pdf, 123.5 KB)

Unter anderem muss mit dem Antrag auf ein Stipendium die aussagekräftige schriftliche Darlegung eines künstlerischen Vorhabens eingereicht werden, das Gegenstand der Stipendienförderung sein soll. Der Antrag kann sich auf jede Art künstlerischen Vorhabens in allen Sparten beziehen, z.B. auf die Herstellung künstlerischer Werkproduktion oder Proben zum Zweck der Verbesserung künstlerischer Fertigkeiten oder die Entwicklung und Darstellung neuer kreativer Ansätze in allen künstlerischen Bereichen. Das Vorhaben soll einen Beitrag zu einem lebendigen kulturellen Leben der Stadt darstellen.

Die Pressemitteilung unseres Hauses zum Programm finden Sie hier

Corona-Hilfsprogamme des Bundes

Antragsberechtigung
u.A.: Alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf Grundlage der erlassenen Schließungsverordnungen der Länder in Folge des Beschlusses der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 28. Oktober 2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten (direkt betroffene). Für indirekt Betroffene gibt es recht enge Voraussetzungen. Bitte verfolgen Sie dazu die Informationen auf der u.g. Website.

Antragstellung
Anträge zu Coronahilfen des Bundes können über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden. Der Antrag muss elektronisch durch einen Steuerberatenden, Wirtschaftsprüfenden, vereidigten Buchprüfenden, Rechtsanwalt oder Rechtsanwältin gestellt werden (sogenannte prüfende Dritte).
Soloselbständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt, sofern sie bisher noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben.

Weitere Informationen finden Sie auf der der Überbrückungshilfe- bitte informieren Sie sich dort.

Hinweise für Kulturakteure

Im folgenden haben wir eine Reihe von Links und Dokumenten für Kulturakteure zusammengestellt:

Die aktuellen Hinweise für Kulturakteure zum Umgang mit der Coronakrise finden Sie in unseren Hinweisen (pdf, 480.8 KB). Diese werden laufend aktualisiert.

Enthalten in dieser Datei sind auch Informationen zum zusätzlichen Förderprogramm zur Abmilderung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise mit Kontaktdaten der Bremer Aufbaubank

Der Senator für Kultur hat zum Umgang mit der Corona-Krise eine Task-Force ins Leben gerufen. Im Organigramm (pdf, 90.4 KB) finden Sie alle Ansprechpartner.

Zuwendungsempfänger können (Details finden Sie in den Hinweisen (pdf, 480.8 KB))können sich im vereinfachten Verfahren per E- Mail an das Kulturressort wenden.

Verlässliche Förderung auch in Zeiten von Corona.

Eine Zusammenstellung verschiedener Hilfsangebote für freischaffende Musiker und Künstler haben auch der Deutsche Tonkünstlerverband der Verein Musikszene Bremen zusammengestellt.

Der Museumsbund Niedersachen Bremen e.V. hat Handlungsempfehlungen zur Museumsöffnung (pdf, 326.5 KB) herausgegeben.

Bremen-Fonds

In ihrer Sitzung am 11. November 2021 hat die Deputation für Kultur drei Vorlagen des Kultursenators zugestimmt, mit denen die Kultur in Bremen weiterhin unterstützt wird. Die Volkshochschule und das Übersee Museum erhalten Zahlungen zum Ausgleich ihrer Einnahmeausfälle aufgrund der Corona-Pandemie, private Kultureinrichtungen bekommen finanzielle Hilfe und es werden Komplementärmittel für das Hilfsprogramm des Bundes "Neustart Kultur" bewilligt. Die Mittel werden aus dem Bremen-Fonds finanziert.

VHS und Übersee Museum erhalten Ausgleichszahlungen
Die Corona-Maßnahmen haben im Geschäftsjahr 2020 in allen Geschäftsbereichen der Bremer Volkshochschule und des Übersee-Museums zu erheblichen finanziellen Auswirkungen geführt. In der Folge weisen die beiden Einrichtungen in ihren testierten Jahresabschlüssen 2020 Fehlbeträge auf.

Die Deputation für Kultur hat vor diesem Hintergrund dem Ausgleich des Corona bedingten Defizits der Bremer Volkshochschule für das Wirtschaftsjahr 2020 in Höhe von 1.7 Millionen Euro aus dem Bremen-Fonds (Stadt) zugestimmt. Das Übersee-Museums bekommt aus dem gleichen Grund 80.000 Euro für das Wirtschaftsjahr 2020 aus dem Bremen-Fonds (Stadt).

Corona bedingte Belastungen bei privaten Kultureinrichtungen für 2021 werden ausgeglichen
Die Deputation hat damit u.a. beschlossen, mit 3,5 Millionen Euro aus dem Bremen-Fonds (Stadt) die Corona bedingten finanziellen Belastungen der Kultureinrichtungen in privater Trägerschaft für das Jahr 2021 auszugleichen.
Soweit die Einrichtungen auch Unterstützung des Bundes oder der EU in Anspruch nehmen können, dient die bremische Hilfe lediglich zur Vorfinanzierung und ist mit Erhalt der Bundes- oder EU-Fördermittel zurückzuzahlen; spätestens jedoch im Rahmen der Verwendungsnachweisprüfung.
Das Kulturressort geht zum gegenwärtigen Zeitpunkt davon aus, dass die Pandemie auch im kommenden Jahr eine Unterstützung der geförderten privaten Kultureinrichtungen erforderlich macht.

Bundesprogramm "Neustart"

Der Bund hatte unter dem Titel "NEUSTART KULTUR" unterschiedliche Förderprogramme für überwiegend privat finanzierte Kulturakteure aufgelegt. Das Ziel: Die Sicherung und den Erhalt der Kulturbetriebe sowie die Wiederaufnahme des Spielbetriebs zu fördern. Das Programmvolumen betrug anfangs eine Milliarde Euro und wurde nunmehr auf insgesamt zwei Milliarden Euro verdoppelt. Das Programm "Neustart Kultur" läuft noch bis 31. Dezember 2022. www.neustartkultur.de

Anträge auf Unterstützung aus diesen Mitteln können Kultureinrichtungen und Künstlerinnen und Künstler der verschiedenen Sparten wie bildende, darstellende Künste oder auch der Soziokultur stellen. Dabei müssen grundsätzlich Eigenmittel der Antragstellenden in Höhe von mindestens zehn Prozent geleistet werden; 90 Prozent übernimmt der Bund.

Der Senat hatte bereits im November 2020 erstmals Mittel in Höhe von 150.000 Euro zur Finanzierung der geforderten Eigenanteile für die Neustart-Programme bereitgestellt und in der vergangenen Woche (2. November) weitere 100.000 Euro aus dem Bremen Fonds (Land) bewilligt, da die ersten Mittel durch die erfolgreiche Antragstellung der bremischen Künstlerinnen und Künstler sowie Kultureinrichtungen aufgebraucht waren. Dem hat die Deputation für Kultur heute zugestimmt.