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  • Corona: Hinweise für Kulturakteure

Allgemeine Hinweise

Das Coronavirus beeinflusst nach wie vor das öffentliche Leben weltweit und hat erhebliche Auswirkungen auch auf das kulturelle Leben in Deutschland. Deshalb haben wir weiterführende Informationen für Sie auf dieser Seite zusammengestellt, und zwar zu folgenden Themen:

Aktuelle Entwicklung

Stipendienprogramm

Corona-Hilfsprogamme des Bundes

Hinweise für Kulturakteure

Bremen-Fonds

Bundesprogramm "Neustart"

ACHTUNG: Eine zentrale Übersicht Coronavirus, zu Hilfsangeboten sowie auch amtliche Bekanntmachungen und Allgemeinverfügungen finden Sie unter dem Bremen.de/corona

Hier finden Sie Impf-Informationen für Beschäftigte in besonders relevanten Positionen - hier: Medien und Kultur.

Und hier finden Sie die aktuelle Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus (pdf, 542.9 KB).

Aktuelle Entwicklung

Freitag, 1. April 2022

Ab dem 2. April 2022 ändern sich die Regelungen zu Corona ganz wesentlich. Die bisherige Corona-Verordnung tritt außer Kraft und wird durch die neue Corona-Basisschutzmaßnahmenverordnung ersetzt. Der Senat beabsichtigt im Moment keine weitergehenden Regelungen, als sie diese neue Verordnung enthält.

Die Verordnung regelt nur noch einige sehr wenige Beschränkungen und Anforderungen. Sie betreffen sämtlich nicht mehr den Bereich der Kultur. Das gilt auch für die zahlreichen Verweise auf Einrichtungen und Unternehmen nach dem Infektionsschutzgesetz, die sich an mehreren Stellen in der Verordnung finden. Dies betrifft ausschließlich andere Bereiche, nicht Kultur – vor allem Gesundheitseinrichtungen.

Das bedeutet, dass ab dem 2. April 2022 für Einrichtungen und Veranstaltungen im gesamten Bereich Kultur keine Beschränkungen mehr gelten. Es gelten in Einrichtungen oder Veranstaltungen also keine Abstandspflichten mehr, keine Maskenpflicht, keine Kapazitätsbeschränkungen und auch keine Anforderungen mehr an den Zutritt zu Veranstaltungen oder Einrichtungen, also weder 3G, noch 2G oder 2G+. Das gilt für alle, also zB auch für Tanzveranstaltungen oder den Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Beschränkungen gelten allerdings weiterhin in Schulen. Dort gibt es eine Zutrittsbeschränkung im Sinne von 3G und sie gilt auch für Veranstaltungen Dritter in Schulen. Wenn Sie Veranstaltungen in Schulen durchführen, beachten Sie § 2 Absatz 3 der neuen Verordnung, Auskünfte zu den Details können sicher die betreffenden Schulen geben. Diese Beschränkung gilt aber nicht für Veranstaltungen mit Schüler:innen, soweit sie nicht in einer Schule stattfinden, diese unterfallen keinen Beschränkungen mehr.

Erste Verordnung zum Basisschutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus (pdf, 327.1 KB)

Stipendienprogramm

31. August 2022

Auch das zweite vom Senator für Kultur im April 2022 ausgelobte Stipendienprogramm zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie ist nun ausgereicht. Bis zum 31. August wurden für rund 180 weitere freischaffende, professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten mit Erstwohnsitz im Land Bremen Produktionshilfen in Form von Einzelstipendien in Höhe von jeweils 3500 Euro gewährt.

Damit ist das Stipendienpragramm abgeschlossen. Eine weitere Förderung ist momentan nicht vorgesehen. Neue Anträge können demnach nicht mehr gestellt werden. Wir bitten um Beachtung.

Corona-Hilfsprogamme des Bundes

Antragsberechtigung
u.A.: Alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf Grundlage der erlassenen Schließungsverordnungen der Länder in Folge des Beschlusses der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 28. Oktober 2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten (direkt betroffene). Für indirekt Betroffene gibt es recht enge Voraussetzungen. Bitte verfolgen Sie dazu die Informationen auf der u.g. Website.

Antragstellung
Anträge zu Coronahilfen des Bundes können über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden. Der Antrag muss elektronisch durch einen Steuerberatenden, Wirtschaftsprüfenden, vereidigten Buchprüfenden, Rechtsanwalt oder Rechtsanwältin gestellt werden (sogenannte prüfende Dritte).
Soloselbständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt, sofern sie bisher noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben.

Aktuelles Update

Ab dem 18.1.2022 können Solo-Selbständige aller Kunstbereiche sowie kurzbefristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten, die einen pandemiebedingten Umsatzausfall haben, die Neustarthilfe 2022 beantragen. Die Neustarthilfe 2022 gilt für die Monate Januar bis März 2022. Die maximale Förderung beträgt 4.500 Euro. Voraussetzung ist, dass coronabedingte Umsatzausfälle zu verzeichnen sind. Die Neustarthilfe wird als Vorschuss in monatlichen Raten von 1.500 Euro gezahlt und nicht auf die Grundsicherung angerechnet. Sie richtet sich an die Betroffenen, die coronabedingte Umsatzeinbußen verzeichnen, aufgrund geringer Fixkosten aber kaum von der Überbrückungshilfe IV profitieren. Wie bisher können neben Solo-Selbständigen (mit oder ohne Personengesellschaften) auch kurz befristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten, unständig Beschäftigte aller Branchen sowie Kapitalgesellschaften und Genossenschaften antragsberechtigt sein.

Die Rückzahlungsfrist für im Jahr 2020 zu viel erhaltene Hilfen aus dem ersten Corona-Hilfsprogramm wurde auf den 31.12.2022 ausgeweitet. Das ist insbesondere für jene Unternehmen und Solo-Selbständige aus dem Kultur- und Medienbereich wesentlich, die aktuell weitere Einbußen aus den bestehenden Beschränkungen bzw. coronabedingte Umsatzausfälle hinnehmen müssen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Überbrückungshilfe- bitte informieren Sie sich dort.

Hinweise für Kulturakteure

Im folgenden haben wir eine Reihe von Links und Dokumenten für Kulturakteure zusammengestellt:

Die aktuellen Hinweise für Kulturakteure zum Umgang mit der Coronakrise finden Sie in unseren Hinweisen (pdf, 480.8 KB). Diese werden laufend aktualisiert.

Enthalten in dieser Datei sind auch Informationen zum zusätzlichen Förderprogramm zur Abmilderung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise mit Kontaktdaten der Bremer Aufbaubank

Der Senator für Kultur hat zum Umgang mit der Corona-Krise eine Task-Force ins Leben gerufen. Im Organigramm (pdf, 90.4 KB) finden Sie alle Ansprechpartner.

Zuwendungsempfänger können (Details finden Sie in den Hinweisen (pdf, 480.8 KB))können sich im vereinfachten Verfahren per E- Mail an das Kulturressort wenden.

Verlässliche Förderung auch in Zeiten von Corona.

Eine Zusammenstellung verschiedener Hilfsangebote für freischaffende Musiker und Künstler haben auch der Deutsche Tonkünstlerverband der Verein Musikszene Bremen zusammengestellt.

Der Museumsbund Niedersachen Bremen e.V. hat Handlungsempfehlungen zur Museumsöffnung (pdf, 326.5 KB) herausgegeben.

Bremen-Fonds

In ihrer Sitzung am 11. November 2021 hat die Deputation für Kultur drei Vorlagen des Kultursenators zugestimmt, mit denen die Kultur in Bremen weiterhin unterstützt wird. Die Volkshochschule und das Übersee Museum erhalten Zahlungen zum Ausgleich ihrer Einnahmeausfälle aufgrund der Corona-Pandemie, private Kultureinrichtungen bekommen finanzielle Hilfe und es werden Komplementärmittel für das Hilfsprogramm des Bundes "Neustart Kultur" bewilligt. Die Mittel werden aus dem Bremen-Fonds finanziert.

VHS und Übersee Museum erhalten Ausgleichszahlungen
Die Corona-Maßnahmen haben im Geschäftsjahr 2020 in allen Geschäftsbereichen der Bremer Volkshochschule und des Übersee-Museums zu erheblichen finanziellen Auswirkungen geführt. In der Folge weisen die beiden Einrichtungen in ihren testierten Jahresabschlüssen 2020 Fehlbeträge auf.

Die Deputation für Kultur hat vor diesem Hintergrund dem Ausgleich des Corona bedingten Defizits der Bremer Volkshochschule für das Wirtschaftsjahr 2020 in Höhe von 1.7 Millionen Euro aus dem Bremen-Fonds (Stadt) zugestimmt. Das Übersee-Museums bekommt aus dem gleichen Grund 80.000 Euro für das Wirtschaftsjahr 2020 aus dem Bremen-Fonds (Stadt).

Corona bedingte Belastungen bei privaten Kultureinrichtungen für 2021 werden ausgeglichen
Die Deputation hat damit u.a. beschlossen, mit 3,5 Millionen Euro aus dem Bremen-Fonds (Stadt) die Corona bedingten finanziellen Belastungen der Kultureinrichtungen in privater Trägerschaft für das Jahr 2021 auszugleichen.
Soweit die Einrichtungen auch Unterstützung des Bundes oder der EU in Anspruch nehmen können, dient die bremische Hilfe lediglich zur Vorfinanzierung und ist mit Erhalt der Bundes- oder EU-Fördermittel zurückzuzahlen; spätestens jedoch im Rahmen der Verwendungsnachweisprüfung.
Das Kulturressort geht zum gegenwärtigen Zeitpunkt davon aus, dass die Pandemie auch im kommenden Jahr eine Unterstützung der geförderten privaten Kultureinrichtungen erforderlich macht.

Bundesprogramm "Neustart"

Der Bund hatte unter dem Titel "NEUSTART KULTUR" unterschiedliche Förderprogramme für überwiegend privat finanzierte Kulturakteure aufgelegt. Das Ziel: Die Sicherung und den Erhalt der Kulturbetriebe sowie die Wiederaufnahme des Spielbetriebs zu fördern. Das Programmvolumen betrug anfangs eine Milliarde Euro und wurde nunmehr auf insgesamt zwei Milliarden Euro verdoppelt. Das Programm "Neustart Kultur" läuft noch bis 31. Dezember 2022. www.neustartkultur.de

Anträge auf Unterstützung aus diesen Mitteln können Kultureinrichtungen und Künstlerinnen und Künstler der verschiedenen Sparten wie bildende, darstellende Künste oder auch der Soziokultur stellen. Dabei müssen grundsätzlich Eigenmittel der Antragstellenden in Höhe von mindestens zehn Prozent geleistet werden; 90 Prozent übernimmt der Bund.

Der Senat hatte bereits im November 2020 erstmals Mittel in Höhe von 150.000 Euro zur Finanzierung der geforderten Eigenanteile für die Neustart-Programme bereitgestellt und in der vergangenen Woche (2. November) weitere 100.000 Euro aus dem Bremen Fonds (Land) bewilligt, da die ersten Mittel durch die erfolgreiche Antragstellung der bremischen Künstlerinnen und Künstler sowie Kultureinrichtungen aufgebraucht waren. Dem hat die Deputation für Kultur heute zugestimmt.